Teils höchste Waldbrandgefahrenstufe in Sachsen

In einigen Regionen Sachsens steigt die Waldbrandgefahr weiter.

© Chemnitz Fernsehen/Symbolbild

Wie aus der Übersicht des Staatsbetriebs Sachsenforst hervorgeht, galt am Freitag die höchste Gefahrenstufe 5 in den Landkreisen Nordsachsen, Meißen, Bautzen und der Stadt Dresden. Am Samstag wird aber laut Prognose landesweit mit einer Entspannung der Lage gerechnet.

Die angespannte Waldbrandlage hat die Stadt Dresden dazu veranlasst, ihre Regeln zum Betreten der Wälder zu verschärfen. Bei der geltenden Gefahrenstufe 5 ist das freie Betreten des Waldes im Territorium der Landeshauptstadt untersagt. Das schließt auch das Betreten nichtöffentlicher Waldwege und zum Reiten ausgewiesener und gekennzeichneter Wege ein. Die öffentlichen Straßen im Wald dürfen nicht verlassen werden. 

Ebenfalls tabu ist Parken außerhalb von ausgewiesenen Parkflächen. Bei Verstößen muss mit einer Geldbuße von bis zu 10 000 Euro gerechnet werden.

Verboten  ist in einigen Regionen auch das Verwenden von Feuerwerken sowie öffentliches Grillen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich brandfähiges Material durch Funkenflug entzündet und Feuer entstehen. Die Eindämmung der Brandgefahr hat zum Ziel, Großeinsätze der Feuerwehr zu vermeiden, um an anderer Stelle benötigte Kapazitäten zur Verfügung zu haben. (mit dpa)