TelDaFax-Kunden zahlen doppelt drauf

TelDaFax kann ab 18. Juni keine Kunden im Osten Deutschlands mit Strom versorgen. Auf TelDaFax-Kunden kommen nun enorme Kosten zu: Vorauszahlungen sind verloren, die Grundversorgung erheblich teurer. +++

Der Strom-Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH hat mit eMail von Freitag, 15.45 Uhr, mitgeteilt, dass mit Wirkung vom 17.06.2011 der Strom-Bilanzkreisvertrag mit TelDaFax gekündigt ist.

Da jeder Stromkunde einem Bilanzkreis zugeordnet sein muss, um vertragsgemäß mit Strom versorgt werden zu können, ist es TelDaFax deshalb nicht mehr möglich, seine Stromlieferverträge zu erfüllen und Kunden im Osten Deutschlands mit Strom zu versorgen.

In solchen Fälleb übernimmt der regionale Grundversorger die Stromversorgung. Dies erfolgt jedoch meist mittels der erheblich teureren Grundversorgung.

Damit sind TelDaFax-Kunden doppelt betroffen: Die Vorauszahlungen für die Stromlieferung sind mit dem Insolvenzantrag wahrscheinlich verloren und zusätzlich werden die Kunden mittels der teuren Grundversorgung mit Strom beliefert und müssen nochmals draufzahlen.

„Die Ernergiegenossenschaft GEG bietet allen TelDaFax-Kunden an, kurzfristig preiswert und zuverlässig die Stromlieferung auf Basis der günstigen Stromangebote der GEG zu übernehmen und die Kunden dem Bilanzkreis der GEG zuzuordnen“, so René Schmidt, Vorstand der Energiegenossenschaft GEG.

Anträge können unter www.energiegenossenschaft.de heruntergeladen werden oder telefonisch unter 034953 12404 angefordert werden.

Quelle: Gas- und Energiegenossenschaft

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