Telekom-Angestellte protestieren in Pieschen

Der Schreck saß ganz schön tief als in der vergangenen Woche die geplante Schließung des Call Centers in Dresden bekannt wurde. Doch die Hiobsbotschaft wollten die 150 Angestellten nicht ohne weiteres hinnehmen. Heute haben sie in Pieschen gemeinsam mit ver.di ihrem Ärger Luft gemacht.

Die Angestellten des Call Centers sind stink sauer. Denn der Dresdner Standort macht dicht. Dagegen haben sie heute vor dem Telekom-Gebäude in Pieschen protestiert. Die Telefongesellschaft will das Call Center in Chemnitz ausbauen und das in Dresden Pieschen schließen.

Die Telekom bietet jedoch den Dresdner Angestellten an, in Chemnitz weiter zu arbeiten. Das würde bedeuten, viele müssten zwischen Chemnitz und Dresden pendeln. Da bereits jetzt 40 Prozent einen weiten Arbeitsweg haben, sei das eine Zumutung, so Fischer weiter. Er fordert nun nicht nur die Politiker auf, sich einzumischen.

Die Telekom hat sich für den Ausbau des Chemnitzer Standortes entschieden, weil die Stadt eine hervorragende Infrastruktur biete und bereits einen großen Einzugsbereich habe, teilte das Unternehmen mit. Wann das Dresdner Call Center geschlossen werden soll, ist noch unklar.

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