Tempo 30 vor Dresdner Kita Heidenauer Straße

Dazu Jens Genschmar (FDP): “Die Stadtverwaltung darf die mangelhafte Verkehrssicherheit nicht länger ignorieren“. +++

PRESSEMITTEILUNG  der FDP-FRAKTION IM DRESDNER STADTRAT

 Die Bahnhofstraße wurde 2007 aus Fluthilfemitteln grundhaft ausgebaut und instand gesetzt. Dabei wurde die Anbindung der Prof.-Billroth-Straße zur Bahnhofstraße durch die Brücke über den Lockwitzbach für den Fahrzeugverkehr zunächst gesperrt und auf eine sogenannte „Gehbahnüberfahrt“ reduziert.

Zwar konnte die FDP dank zahlreicher Initiativen im Stadtrat die vorläufige Wiederfreigabe der Brücke erreichen, die geänderte Verkehrsführung zwischen der Prof.-Billroth-Straße und der Bahnhofstraße über die Heidenauer Straße als abbiegende Hauptstraße blieb jedoch bestehen, mit negativen Folgen für Anwohner, Gewerbetreibende und vor allem für die Kinder einer benachbarten Kindertagesstätte. Der gesamte Verkehr der Lugaer Straße in Richtung Leuben und Kleinzschachwitz – einschließlich der DVB-Buslinie 73 und des LKW-Verkehrs – wird ohne zusätzliche verkehrsrechtliche Anordnungen zum Schutz von Kindern und Anwohnern seitdem über die Heidenauer Straße geführt.

Trotz der hohen Verkehrsdichte weigert sich die Stadtverwaltung bislang vor der Kindertagesstätte eine Begrenzung auf Tempo 30 vorzunehmen. Dies würde „die restriktivere Regelung des vor der Kindertagesstätte angebrachten Zeichens „Achtung Kinder“ aufweichen. Faktisch sei das Achtungszeichen in Kombination mit einem Tempolimit für die Kinder gefährlicher.

Nachdem es im November 2011 nunmehr zu einem Unfall unmittelbar vor der Kindertagesstätte gekommen ist, erneuert die FDP ihre alten Forderungen und hat einen entsprechenden Antrag in den Geschäftsgang des Stadtrates gegeben.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Jens Genschmar:

„Die Stadtverwaltung darf die mangelhafte Verkehrssicherheit vor der Kindertagesstätte nicht länger ignorieren. Hier muss endlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 vorgenommen werden, weil das Queren der Straße schon aufgrund der abbiegenden Hauptstraße heute wesentlich gefährlicher ist als früher.

Darüber hinaus sollte die Verkehrsführung langfristig wieder über die Professor-Billroth-Straße und die Brücke über den Lockwitzbach erfolgen, um die Heidenauer Straße zu entlasten. Unsere Forderung ist deshalb schon seit Jahren, den ohnehin vorgesehenen Ersatzneubau der Brücke in jedem Fall als vollwertige Verkehrsbrücke für den Fahrzeugverkehr auszuführen. Die Errichtung einer reinen Fußgängerbrücke wäre nicht sinnvoll.“

Quelle: FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat

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