Terminsystem der Dresdner Ausländerbehörde sorgt für Ärger

Ein neues Terminsystem der Dresdner Ausländerbehörde sorgte in den letzten Wochen für Unmut. Und ein Dresdner ging dagegen auf die Barrikaden. Mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

Ein neues Terminsystem der Dresdner Ausländerbehörde sorgte in den letzten Wochen für Unmut.

Dresdner, die Bekannte aus Nicht-EU-Ländern einladen wollten, mussten wochenlang auf Termine warten.

Und ohne Visum drohte das gemeinsame Weihnachtsfest ins Wasser zu fallen.
Die Weihnachtsstadt Dresden putzt sich heraus.
In den nächsten Wochen werden wieder viele Gäste aus dem In-und Ausland erwartet. Auch Dirk Schmidt bereitet sich auf Besuch aus Moskau vor.
 
Eine langjährige Bekannte möchte endlich einmal seine Heimat kennenlernen – und die ist über die Weihnachtsfeiertage ja besonders schön.

Der Flug ist schon gebucht, das Bett gemacht. Doch es gibt noch ein Problem: Seine Freundin Anastasya Litvinava bekommt kein Visum. Denn dafür braucht sie eine sogenannte Verpflichtungserklärung von der Dresdner Ausländerbehörde. 

Eigentlich ein einfacher bürokratischer Akt, den die Behörde bisher in zehn Minuten erledigte. Seit Mai gibt es jedoch ein neues System: Um eine Verpflichtungserklärung abzugeben, braucht man einen Termin. Den bekommt man aber nicht so leicht. Dem Ausländerbeirat in Dresden sind die Probleme bekannt.

Vorsitzende des Ausländerbeirates Dresden Und siehe da – eine Stunde nach diesem Interview lenkte die Stadt ein. Im Ortsamt Altstadt sollen nun Kapazitäten speziell für die Einladung von Nicht-EU-Bürgern geschaffen werden.
 
Stadtsprecher Dirk Schmidt hat am Montag einen neuen Termin. Wenn alles gut geht, bekommt seine Freundin doch noch eine deutsche Weihnacht.

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