Teure Ostern 2011 – Verbraucherpreise in Sachsen so stark wie 2008 gestiegen

Preisentwicklung zeigt Anstieg bei Butter und Kraftstoff, frisches Gemüse und Technik sind günstig. Warum der Osterhase Grund zur Freude hatte, lesen Sie unter www.dresden-fernsehen.de +++

Seit Oktober 2008 (2,7 Prozent) verzeichnete der sächsische Verbraucherpreisindex im April mit 2,5 Prozent den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Besonders dominierend war die Preisentwicklung hier:
Butter (32,8 Prozent) Heizöl (26,9 Prozent) Bohnenkaffee (19,6 Prozent) Dieselkraftstoff (17,5 Prozent) Fruchtsäften (gut 15 Prozent) Flugtickets (13,8 Prozent) Superbenzin (11,9 Prozent) Pauschalreisen (10,5 Prozent)  Miete für Ferienwohnungen (9,3 Prozent) 
Dämpfend wirkte die Preisgestaltung hier:

Wohnungsmarkt (0,3 Prozent) saisonabhängige Nahrungsmittel (-3,7 Prozent) speziell frisches Gemüse (-7,5 Prozent) technischen Geräten wie Telefon- und Fax- (-9,5 Prozent) oder fotografischen und Informationsverarbeitungsgeräten (-3,4 Prozent)

Im Vergleich zum März erhöhte sich der Indexstand um 0,4 Prozent und lag folglich bei 111,8 (Basis 2005 = 100).
Insbesondere Nahrungsmittel und alkoholfreie (0,5 Prozent) sowie alkoholische Getränke (1,0 Prozent) verteuerten sich.
Zur Freude des Osterhasen kamen Eier (-0,4 Prozent), Pralinen (-1,1 Prozent) und Bonbons (-0,1 Prozent) billiger auf den Markt. Dagegen waren Schokolade als Tafeln (3,4 Prozent) und Riegel (1,1 Prozent) sowie Kekse (1,4 Prozent) teurer.
Als Ostermenü empfahl sich statt Lammbraten (6,3 Prozent) mit Kartoffeln (10,9 Prozent) und frischem Möhrengemüse (7,1 Prozent) ein klassischer Rinderbraten (-1,6 Prozent) mit Porree (-6,0 Prozent) oder Blumenkohl (-3,7 Prozent).
Auch Frischfisch im Anschnitt (1,3 Prozent) zum Karfreitag belastete den Geldbeutel. Als Nachtisch boten sich Eis (-0,7 Prozent) oder frisches Obst (-1,9 Prozent) an.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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