Teure Ostern in Sachsen

Seit Oktober 2008 verzeichnete der sächsische Verbraucherpreisindex im April mit 2,5 Prozent den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Dabei blieben vor allem die Preisentwicklungen bei „Butter“ (32,8 Prozent), „Heizöl“ (26,9 Prozent), „Bohnenkaffee“ (19,6 Prozent), „Dieselkraftstoff“ (17,5 Prozent), „Fruchtsäften“ (gut 15 Prozent), „Flugtickets“ (13,8 Prozent), „Superbenzin“ (11,9 Prozent), „Pauschalreisen“ (10,5 Prozent) sowie der „Miete für Ferienwohnungen“ (9,3 Prozent) dominierend.

Dämpfend wirkte dagegen die Preisgestaltung auf dem Wohnungsmarkt (0,3 Prozent), bei „saisonabhängigen Nahrungsmitteln“ (-3,7 Prozent) speziell „frischem Gemüse“ (-7,5 Prozent) und technischen Geräten wie „Telefon- und Fax-“ (-9,5 Prozent) oder „fotografischen und Informationsverarbeitungsgeräten“ (-3,4 Prozent).

Im Vergleich zum März erhöhte sich der Indexstand um 0,4 Prozent und lag folglich bei 111,8 (Basis 2005 = 100). Insbesondere „Nahrungsmittel und alkoholfreie“ (0,5 Prozent) sowie „alkoholische Getränke“ (1,0 Prozent) verteuerten sich.

Zur Freude des Osterhasen kamen „Eier“ (-0,4 Prozent), „Pralinen“ (-1,1 Prozent) und „Bonbons“ (-0,1 Prozent) billiger auf den Markt. Dagegen waren Schokolade als „Tafeln“ (3,4 Prozent) und „Riegel“ (1,1 Prozent) sowie „Kekse“ (1,4 Prozent) teurer.