Teurer Start in den Herbst bei den Verbraucherpreisen in Sachsen

Die Jahresteuerung erreichte nach 2,5 Prozent im April und Juli im September mit 2,6 Prozent den bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Ein stärkerer Anstieg war zuletzt im Oktober 2008 zu verzeichnen. +++

Die Jahresteuerung erreichte nach 2,5 Prozent im April und Juli im September mit 2,6 Prozent den bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Ein stärkerer Anstieg (2,7 Prozent) war zuletzt im Oktober 2008 zu verzeichnen.

Bestimmend waren u. a. die Entwicklungen bei Mineralölerzeugnissen speziell »Heizöl« (23,9 Prozent), »Diesel« (15,6 Prozent) sowie »Superbenzin« (12,3 Prozent). In der Folge verteuerten sich des Weiteren die »Umlage für Zentralheizung« (9,8 Prozent), »Strom« (4,6 Prozent) und »Gas« (2,2 Prozent). Deutlich mehr zahlten die Verbraucher zudem im Lebensmittelhandel (3,7 Prozent). Besonders »Kaffee« (27,0 Prozent), »Säfte« (12 bis 18 Prozent), »Pflanzenöle« (30,0 Prozent), »Margarine« (22,8 Prozent) und »Butter« (12,2 Prozent) belasteten merklich die Haushaltskasse.

Auch der Wechsel auf die neuen Kollektionen bei »Bekleidung und Schuhen« führte im Jahresvergleich zu einer Preiserhöhung von rund sechs Prozent. Bedingt durch den Übergang von der Sommer- auf die Herbstware und damit dem Ende der Abverkäufe verteuerten sich »Bekleidung« (9,4 Prozent) und »Schuhe« (10,0 Prozent) auch gegenüber August. Weitere monatstypische Preisanpassung gab es bei »Volkshochschulen« (2,1 Prozent), in »Kindergärten« (0,4 Prozent), bei »Sport- und Erholungsdienstleistungen« (1,0 Prozent) oder »Gartenerzeugnissen« (1,5 Prozent).

Dämpfend auf den Indexverlauf wirkten die guten Angebote bei »saisonabhängigen Nahrungsmitteln« (-2,0 Prozent) sowie mit dem Ende der Haupturlaubszeit bei der »Miete für Ferienwohnungen« (-25,1 Prozent), »Pauschalreisen« (-8,8 Prozent) und der »Personenbeförderung im Luftverkehr« (-2,8 Prozent). Im Ergebnis stieg der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf aktuell 112,4 (Basis 2005 = 100).

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar