Theater Chemnitz mit neuem Spielplan

An ungewöhnlichem Ort hat das Theater am Mittwoch seinen Spielplan für die kommende Spielzeit vorgestellt.

Auf der Bühne des Opernhauses präsentierte der neue Generalintendant Dr. Bernhard Helmich gemeinsam mit den Direktoren der einzelnen Sparten die Premieren der neuen Saison. Helmich setzt dabei auf eine ausgewogene Mischung aus Klassikern und weniger bekannten Stücken, die alle Chemnitzer ansprechen soll. Besonderes Augenmerk wird das Theater dabei mit verschiedenen Inszenierungen auf den Nachwuchs legen. Die Oper startet im September mit dem Musical Der kleine Horrorladen in die Spielzeit. Geplant sind außerdem Mozarts Hochzeit des Figaro , die selten gespielte Oper Iris sowie Carmen . Im Schauspielhaus wird es gleich zwei Shakespeare-Stücke geben, Der Sommernachtstraum und Othello .Das Figurentheater hat sieben Premieren auf dem Programm. Der neue Ballettdirektor Lode Devos eröffnet die Ballettsaison mit dem Klassiker Cinderella , das Ensemble wird aber auch moderne Wege gehen. Die Theater Chemnitz verfügen über einen Etat von 25 Millionen Euro. Dabei müssen sie in dieser Spielzeit 500.000 Euro einsparen, unter anderem durch Tarifabsenkungen und die Streichung von Stellen. Der Großteil des Etats kommt von der Stadt Chemnitz, nur etwa 11 % werden durch Eintrittsgelder abgedeckt.