Theaterhighlights im Weihnachtsprogramm

Zwei besondere Inszenierungen stehen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf dem Spielplan der Theater Chemnitz.

Im Opernhaus öffnet sich der Vorhang für Georg Friedrich Händels „Alcina“. Mit der großen Zauberoper kommen alle Barockfreunde voll auf ihre Kosten, denn die Chemnitzer Inszenierung lässt keine Wünsche offen.

Hochkarätig besetzte Hauptfiguren in üppig gestalteten Kostümen agieren inmitten eines ausgesprochen wandelbaren Bühnenbildes. Diese Inszenierung bietet nicht nur hochkarätigen Musikgenuss, sie ist auch ein wahrer Augenschmaus. Beginn der Vorstellung ist 19.30 Uhr.

Im Schauspielhaus fällt am Sonntagabend der Startschuss für die Inszenierung „Glaube Liebe Hoffnung“. Der Kleine Totentanz in fünf Bildern erzählt vom Kampf haltloser Existenzen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Ödön von Horvath, einer der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts skizziert eine Welt, in der die drei Grundfesten des Abendlandes zunehmend an Bedeutung verlieren. Regisseur Enrico Lübbe konzentriert sich in seiner Inszenierung auf die charakteristische Sprache Horváths, entsprechend spartanisch fällt das Bühnenbild aus.

Sehenswert aber ist diese Produktion auf jeden Fall, 19.30 Uhr ist Vorstellungsbeginn.

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