Tiefsee Ausstellung im Japanischen Palais zog den 25000sten Besucher an

Hier begegnen die Besucher leuchtenden Fischen mit enormen Zähnen und Augen, aber auch durchsichtigen Tintenfischen und riesigen, fleischfressenden Quallen. +++

Das erste große Ausstellungsprojekt der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Dresden erweist sich als wahrer Besuchermagnet: Rund zwei Monate nach der Eröffnung betrat am 19.01.2011 bereits der 25000ste Besucher die Tiefsee-Ausstellung im Japanischen Palais. Das hohe Interesse an den seltsamen Wesen aus den Tiefen der Ozeane ist ungebrochen. Speziell an Wochenenden kann es zu Wartezeiten kommen.Der enorme Besucheransturm auf die Tiefsee-Ausstellung ist für Senckenberg ein riesiger Erfolg, denn die Gesellschaft war in der Dresdner Öffentlichkeit bisher kaum bekannt. Hierzu erklärt Birgit Walker: „Mit der Tiefsee-Ausstellung hat sich für Senckenberg in Dresden einiges verändert, denn die Gesellschaft und deren Tätigkeitsfelder werden nun auch hier von den Menschen wahrgenommen. Zudem ist der riesige Ansturm auf die Ausstellung Ausdruck eines großen Interesses an naturwissenschaftlichen Themen – nicht nur bei den Einwohnern von Dresden, sondern auch bei den Menschen in der Region sowie bei den zahlreichen Touristen, die die Stadt besuchen.

Dr. Sören Dürr, Leiter der Kommunikation bei der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, ergänzt: „Senckenberg ist heute eine feste Größe in der naturwissenschaftlichen Forschung weltweit. Unser Frankfurter Naturmuseum kennt in Hessen praktisch jedes Kind. In Dresden ist Senckenberg aber erst seit Anfang 2009 durch die Fusion mit den ehemals Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen verankert. Damit ist die sächsische Landeshauptstadt für uns zu einem bedeutenden Standort geworden, denn hier beschäftigen sich mehr als 80 Mitarbeiter mit hochaktuellen Forschungsthemen rund um die biologische Vielfalt, den Naturschutz sowie die Geowissenschaften. Der bisherige Erfolg der Tiefsee-Ausstellung ist für Senckenberg eine klare Bestätigung auch für den Ausstellungsstandort Dresden.

Über die Tiefsee-Ausstellung 2010/11 in Dresden:
Seit dem 5. November 2010 zeigt die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum Basel (Schweiz) ihre besondere Ausstellung über die Tiefsee. Diese wird noch bis zum bis 1. Mai 2011 zu sehen sein. Seit der Ausstellungseröffnung hat sich ein Teil des Japanischen Palais im Stadtzentrum von Dresden in eine fremde, dunkle Welt voller rätselhafter Wesen verwandelt. Hier begegnen die Besucher leuchtenden Fischen mit enormen Zähnen und Augen, aber auch durchsichtigen Tintenfischen und riesigen, fleischfressenden Quallen.

In der Tiefsee-Ausstellung 2010/11 bieten die Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung einen tiefen Einblick in ihre tägliche Pionierarbeit auf einem hohen museumspädagogischen Niveau. Unter dem Motto ‚Wissenschaft entdecken, erforschen, erleben‘ wird die moderne Tiefseeforschung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung für jedermann transparent und auf eine verständliche sowie unterhaltsame Art und Weise präsentiert. Dabei können die Besucher zahlreiche bizarre Exponate bestaunen. Zudem erfahren sie im Rahmen der Ausstellung sowie in zahlreichen Führungen, Vorträgen und Workshops, wie die Wissenschaftler auf den Forschungsschiffen, mit U-Booten und im Labor weltweit arbeiten und wie es gelingt, bei fast jeder Forschungsreise neue Arten zu entdecken. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch regelmäßige Vorträge renommierter Wissenschaftler zu hoch aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Tiefseeforschung.

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist eine international renommierte Forschungseinrichtung auf den Gebieten Biodiversität (Vielfalt des Lebens) und Ökosystemforschung, Evolutionsforschung sowie bei der Erforschung des Systems Erde-Mensch. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und betreibt mit 700 Mitarbeitern Forschungseinrichtungen an acht weiteren Standorten in Deutschland. Hierzu gehören u.a. die Naturhistorischen Sammlungen Dresden mit dem Museum für Tierkunde und dem Museum für Mineralogie und Geologie, die ihrerseits die weltweit ältesten naturkundlichen Sammlungen beherbergen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung betreibt zudem Naturmuseen in Frankfurt und in Görlitz. Die Naturhistorischen Sammlungen Dresden zeigen wechselnde Ausstellungen im Japanischen Palais sowie in Moritzburg

Alle Bilder (c) Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum, Foto Sven Tränkner 

 
Quelle: Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

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