Tiere verbrennen bei Stallbrand jämmerlich

Bei einem Großfreuer in einem Stall in Weifa (Landkreis Bautzen) sind in der Nacht zu Samstag viele Tiere umgekommen. Die Polizei vermutet Brandstiftung. +++

Großeinsatz für die Feuerwehren in und um Weifa (Landkreis Bautzen) in der Nacht zum Samstag: Gegen 00.30 Uhr steht der Stall eines Bauernhofes in hellen Flammen. Als die Feuerwehr anrückt, kommt für etwa 20 Kühe (von 65) sowie eine unbestimmte Anzahl von Schweinen, Ziegen und Kaninchen jede Hilfe zu spät. Die Tiere verbrennen jämmerlich. Zum Glück können Teile des Viehbestandes gerettet werden. Einige Tiere erleiden jedoch Verbrennungen und werden durch den Sprühstrahl der Feuerwehr gekühlt. Wie viele dieser Tiere noch eingeschläfert werden müssen, ist unklar.

Der Stall brennt vollständig aus, benachbarte Wohngebäude können geschützt werden. Es sind etwa 90 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Den Gebäudeschaden beziffert die Polizei auf rund 100.00 Euro, den Schaden am Tierbestand auf etwa 50.000 Euro. Da das Feuer im Heu- und Strohlager, wo keine Medien anliegen, ausgebrochen war, geht die Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung aus.       

Quelle: Audiovision Chemnitz

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