Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln

Die Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat wieder Zuwachs bekommen, Ende vergangener Woche erblickte Hengstfohlen „Hector“ das Licht der Welt.

Die Mutterstute „Sabah“ stammt aus dem Tierpark Berlin und lebt seit 2002 im Tierpark. Mutter und Kind sind wohlauf. Sie sind, zusammen mit weiteren Tieren, ebenfalls Nachkommen von „Sabah“, in der Außenanlage zusehen. Hengst „Winter“, der Vater des Fohlens, wird noch ein paar Tage getrennt von seinem Nachwuchs gehalten, bis dieser fit genug ist, bei möglichen Verfolgungsjagden der Eltern mithalten zu können.

Wildesel sind wahrscheinlich die Stammform unserer Hausesel und gehören inzwischen zu den am stärksten bedrohten Tierarten. Sie werden nur in sechs deutschen Zoos und Tierparks gehalten. Das Management des kleinen Bestandes erfolgt über ein Internationales Zuchtbuch, in welchem insgesamt nur etwa 150 Tiere weltweit geführt werden.

Schätzungen besagen, dass es in ihrer nordostafrikanischen Heimat, in der viele Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, nur noch einige hundert freilebende Somaliwildesel gibt.

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