Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei Faultieren und Erdmännchen

Tiere, die in Regionen zu Hause sind, wo das ganze Jahr gleichbleibend gute Bedingungen für die Aufzucht von Nachwuchs herrschen, haben, anders als unsere einheimischen Arten, meist keine festen Fortpflanzungszeiten.

Daher stehen im Tropenhaus des Tierparks die Chancen gut, das ganze Jahr über Nachwuchs zu entdecken.

Bei den Zweifingerfaultieren wurde Ende August ein Jungtier geboren. Das Muttertier hält sich zusammen mit dem dunkler gefärbten Jungtier gern in der in der Schlafkiste auf, lässt sich aber auch bei einem Ausflug durch das Geäst beobachten. Das Jungtier liegt dabei auf dem Bauch der Mutter, die kopfüber im Geäst hängt.

Faultiere sind in den oberen Etagen der Tropenwälder Südamerikas zu Hause. Ihre Blätternahrung ist relativ energiearm, daher müssen sie sparsam mit ihrer Körperenergie umgehen. Sie bewegen sich sehr langsam und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag.

Viel munterer sind die Erdmännchen, die tagaktiv durch ihr Gehege wuseln. Dieses Jahr wurden hier vier Jungtiere aufgezogen, das jüngste wurde ebenfalls Ende August geboren.

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