Tierquälerei in Kaninchenmast

Tierschutzverein dokumentiert grausame Verhältnisse in einem Mastbertrieb bei Torgau.+++

Ein Mitarbeiter des Tierschutzvereins Deutsches Tierschutzbüro e.V hat in Arzberg bei Torgau heimlich aufnahmen von den grausamen Verhältnissen gemacht, unter denen Mastkaninchen leben müssen.

Stefan Klippstein, Mitarbeiter des Tierschutzvereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. kommentierte die von ihm gemachten Aufnahmen „In kleinsten, kahlen Gitterkäfigen werden die Tiere innerhalb weniger Lebensmonate aufs Schlachtgewicht gemästet. Ihr ganzes Leben fristen sie auf einem Drahtgitter, das tief in ihre weichen Pfoten schneidet und unter dem sich ihre Fäkalien bis zu einem halben Meter hoch türmen. Die Käfige sind so klein, dass die Kaninchen weder hoppeln noch sich aufrichten können. Viele überleben die Tortur nicht. Während meines kurzen Besuches habe ich sterbende und tote Tiere in den Käfigen gesehen.“

Im Gegensatz zur índustriellen Mast von Rindern oder auch Geflügel gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Regelungen für die Kaninchenmast. Deshalb rufen Tierschützer dazu auf, auf Kaninchenfleisch zu verzichten um solch eine Art der Haltung nicht zu unterstützen.