Tierschutz: Den Dresdner Pferdekutschern fehlen die Voraussetzungen

Die neuen Dresdner Leitlinien für Pferdefuhrwerke (seit Mai) werden nach wie vor nicht von den Kutschfahrern umgesetzt. Der Tierschutzverein Dresden sieht die Stadtverwaltung in der Pflicht. +++

Die neuen Dresdner Leitlinien für Pferdefuhrwerke werden nach wie vor nicht von den Kutschfahrern umgesetzt.

Der Dresdner Stadtrat hatte bereits im Mai die neuen Regeln beschlossen. Sie beinhalten zusammengefasst: Fütterungs- und Pausenzeiten, die tägliche Arbeitszeit sowie Grundlagen der Tierhaltung wie die Fütterung der Pferde.

Interview im Video mit Stadtrat Dr. Martin Schulte-Wissermann (Piraten)

Für die konkrete Anwendung fehlen den Kutschern allerdings teilweise die Bedingungen.

Laut der Kutschfahrer sind sie am Wohlergehen der Pferde interessiert aber eine Umsetzung der konkreten Forderungen ist nicht möglich, da dazu grundlegende Voraussetzungen fehlen.

Sowohl Linke-Stadtrat Dr. Martin Schulte-Wissermann als auch der Tierschutzverein Dresden fordern die Stadtverwaltung dazu auf, die notwendigen Voraussetzungen für eine Einhaltung der Leitlinien umgehend zu schaffen.

Interview im Video mit Manuela Sägner vom Tierschutzverein Dresden e.V.

Die Leitlinien sind nicht verpflichtend, aber mit der vollständigen Umsetzung erhalten die Betriebe das Siegel „Fährt nach den Dresdner Leitlinien für Pferdefuhrwerksbetriebe“.

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