Tillich ehrt in London Herzog von Kent

Sachsens Ministerpräsident hat in London den Sächsischen Verdienstorden den Herzog von Kent überreicht. Gewürdigt wurden damit u.a. sein Einsatz für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. +++

Prinz Edward, Herzog von Kent,  setzt sich seit Jahren für gute und enge Beziehungen zwischen Deutschland und England, Dresden und Coventry,  ein. Besonders deutlich werde dies bei der engen Zusammenarbeit beider Städte, betonte Tillich: „Seit über 50 Jahren sind Coventry und Dresden Städtepartner. Mit dem Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche wurde dieser Partnerschaft die Krone aufgesetzt.“ Der Ministerpräsident erinnerte daran, dass das Turmkreuz der Frauenkirche durch britische Spendengelder finanziert und im Jahr 2004 persönlich durch den Herzog von Kent übergeben worden sei.

Die Dresdner Frauenkirche gilt weltweit als Symbol von Frieden und Versöhnung. Bereits seit 1994 ist der Herzog Schirmherr des britischen Dresden-Trust, der den Wiederaufbau der Frauenkirche maßgeblich mit unterstützte. Erst im Februar erhielt Prinz Edward den Dresden-Preis 2015 als Würdigung seiner Leistungen für die Versöhnung zwischen England und Deutschland.

Die Übergabe des Sächsischen Verdienstordens an Bord der Fregatte Sachsen war Höhepunkt des Besuchs von Ministerpräsident Tillich in London. Tillich informierte sich in London auf der Fregatte über die Abläufe und das Leben auf dem Schiff der deutschen Marine. Die Sachsen ist eine von drei Fregatten dieser Art bei der Bundeswehr. Anfang November 2004 wurde sie in Dienst gestellt, der Freistaat Sachsen ist Pate des Schiffs.
Zudem standen in London ein Treffen mit dem Direktor des Victoria Albert Museums, Prof. Martin Roth sowie die Teilnahme an einem Experten-Gespräch zum Thema deutsch-britische Zusammenarbeit auf Tillichs Programm.

Mit dem Sächsischen Verdienstorden ehrt der Freistaat Menschen, die sich in herausragender Weise um den Freistaat verdient gemacht haben. Der Orden wurde 1996 gestiftet und Ende 1997 erstmals verliehen. Ihn können in- und ausländische Persönlichkeiten erhalten. Bei dem Orden handelt es sich um die höchste staatliche Auszeichnung des Freistaates Sachsen.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei