Tillich nimmt Flüchtlinge bei Integration in die Pflicht

Mit einem Interview in der Welt hat sich Sachsens Ministerpräsident in der Flüchtlingskrise zu Wort gemeldet. Darin fordert er harte Konsequenzen für Asylbewerber, sie sich nicht an Regeln halten.

„Wer nicht zu Integrationskursen erscheint, muss Abstriche in Kauf nehmen. Wer nicht Deutsch lernen will, muss von den circa 340 Euro im Monat etwas zurückzahlen. Es ist das gleiche Prinzip wie bei Hartz-IV-Empfängern, die die Arbeit verweigern.“ Diese Kritik greife zu kurz, heißt es aus der Opposition im Sächsischen Landtag.
 
Interview im Video mit Volkmar Zschocke, B90/ GRÜNE Fraktionsvorsitzender

Der Dresdner Innenpolitiker Christian Hartmann verteidigt dagegen die Aussagen des Ministerpräsidenten.

Interview im Video mit Christian Hartmann, CDU Landtagsabgeordneter
 
Der Chemnitzer Landtagsabgeordnete Zschocke fordert mehr Anstrengungen auf Seiten der Landesregierung, um Flüchtlinge tatsächlich in Sachsen zu integrieren.

Interview im Video mit Volkmar Zschocke, B90/ GRÜNE Fraktionsvorsitzender
 
In dem Interview äußerte Tillich auch Kritik gegenüber den islamfeindlichen Bewegungen Pegida und Legida. Pegida sei nicht nur ausländerfeindlich, sondern rufe jetzt auch zu Gewalt gegen andere auf.