Tillich unterstützt Exzellenzbewerbung der TU Dresden

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat sich hinter die Bewerbung der Technischen Universität Dresden für die zweite Programmphase (2012 – 2017) des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder gestellt. +++

Die TU Dresden wird sich dabei für alle drei Förderlinien bewerben. Sie stellt dabei Anträge für fünf Exzellencluster, eine Graduiertenschule und für ein „Zukunftskonzept“. Damit sollen international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungsschwerpunkte etabliert werden. 

Die Graduiertenschule soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs Promotionsprogramme innerhalb eines breiten Forschungs- und Wissenschaftsgebietes anbieten. Insgesamt ist die Programmphase mit 2,7 Milliarden Euro ausgestattet.Tillich traf in diesem Zusammenhang am Donnerstag Wissenschaftler der TU unter der Führung der Vorsitzenden des Dresdener Hochschulrates, Gunda Röstel, und des Rektors Prof. Hans Müller-Steinhagen, um mit ihnen über die zweite Phase des Exzellenzwettbewerbs zu sprechen. Der Ministerpräsident sieht beste Voraussetzungen, dass die TU Dresden beim Auswahlverfahren der Exzellenzinitiative erfolgreich abschneidet.  „Mit diesen Anträgen beweist die Technische Universität Dresden, dass sie zu den besten deutschen Hochschulen gehört und international konkurrenzfähig ist“, würdigte Tillich die bei dem Treffen vorgestellten Präsentationen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Auffassung am Ende der aufwendigen wissenschaftlichen Begutachtung bestätigt wird.“

„Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ist zu einem Gütesiegel in der deutschen Hochschullandschaft geworden. Schon in der ersten Programmphase hat Sachsen mit zwei Graduiertenschulen und dem Dresdener Exzellenzcluster „Zentrum für Regenerative Therapien“ Zeichen gesetzt“, sagte Tillich weiter. Unter Führung der TU Dresden haben sich das Forschungszentrum Dresden in Rossendorf und weitere 13 Forschungseinrichtungen der Max-Planck- und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Dresdener Museen zu einem viel beachteten Wissenschaftsverbund zusammengefunden, um weitere Synergien in Forschung und Lehre zu heben. Biomedizin und Bioengineering, Informationstechnik und Mikroelektronik, Materialwissenschaft und Energieeffizienz sowie Kultur und Wissen sind die Felder, in denen der Dresdener Wissenschaftsverbund „DRESDEN-Concept“ eine Führungsrolle innehat.

Die Anträge der TU Dresden werden jetzt bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht. Voraussichtlich im März 2011 wird nach einer Begutachtung der Anträge entschieden, welche Konzepte zu Vollanträgen ausgearbeitet werden sollen. Die endgültige Förderentscheidung fällt im Sommer 2012.

Weitere Informationen auf www.tu-dresden.de und auf www.dresden-concept.de

Quelle: Sächsische Staatskanzlei

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