Tipps: Schimmel und Sommerschwüle in der Wohnung vermeiden

Schimmelpilze an den Wänden oder im Sommer zu hohe Zimmertemperaturen. Das sind regelrechte Wohnprobleme, die sich leicht vermeiden lassen. Unter www.dresden-fernsehen.de finden Sie hilfreiche Tipps! +++

Damit die Feuchtigkeit erst gar keine Möglichkeit hat, sich im Haus auszubreiten, sollte beim Baden und Duschen die Badezimmertür geschlossen sein. Etwa 1 bis 1,5 Liter Feuchtigkeit werden beim Duschen
an die Luft abgegeben. “ Steht die Tür offen, zieht der Wasserdampf auch in benachbarte Räume und kann sich dort festsetzen“, weiß Stefan Rümmele, Projektleiter der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Lieber sollte direkt nach dem Baden auch das Fenster für einige Minuten weit geöffnet bleiben. Rümmele: „Nur auf Kipp stellen reicht nicht. Das kühlt lediglich die fensternahen Wände aus.“

Auch frisch gewaschene und noch feuchte Wäsche sollte nicht im geschlossenen Raum getrocknet werden. „Die Wäsche kann ohne Luftzirkulation schimmeln, und obendrein hängt sich die Feuchtigkeit im
Raum fest“, so Rümmele.

Auch viele Personen im Raum produzieren Feuchtigkeit über ihren Atem und Schweiß. Im Schlaf
gibt der Mensch bis zu 0,05 Liter pro Stunde, bei körperlicher Arbeit bis zu 0,15 Liter pro Stunde ab. Andere Feuchtigkeitsquellen wie Aquarien sollten immer abgedeckt sein. Grundsätzlich sollte alles Feuchte die Möglichkeit haben, schnell die Räume durch offene Fenster zu verlassen.

Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter www.sanieren-profitieren.de. Die DBU fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen.

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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