Tipps von den Experten: Vorerst kein Ende der Hitzewelle in Leipzig in Sicht

Nun meldet sich auch das Leipziger Gesundheitsamt mit Tipps zum Verhalten bei der enormen Hitze:

Die Hitze der letzten Tage macht besonders älteren Menschen, Kleinkindern und chronisch Kranken zu schaffen. Viele Menschen klagen über Unwohlsein, Kreislaufprobleme, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen, so ein Sprecher des Leipziger Gesundheitsamtes.

Ursache für diese Beschwerden ist hauptsächlich der Wassermangel, der durch verstärktes Schwitzen und ungenügende Flüssigkeitsaufnahme zustande kommt.
Kinder und ältere Menschen haben einen höheren Flüssigkeitsbedarf.

Durch Schwitzen geht Natrium verloren, was zum Flüssigkeitsverlust der Körperzellen führt. Müdigkeit, Mattigkeit, Kopfschmerzen und Verwirrtheitszustände bis zur Bewusstseinstrübung sind die Folgen. Neben Blutdruckabfall durch Flüssigkeitsmangel steigt durch Eindicken des Blutes laut einem Sprecher des Gesundheitsamtes das Risiko für Thrombose und Embolie sowie von Schlaganfall und Herzinfarkt.

Tipps vom Leipziger Gesundheitsamt zum Umgang mit der Hitze:
·        Halten Sie sich nach Möglichkeit in kühlen, belüfteten Räumen auf.
·        Tragen Sie luftige, nicht beengende Kleidung.
·        Meiden Sie die pralle Sonne.
·        Denken Sie an das Hautkrebsrisiko und schützen Sie sich beim Sonnen durch entsprechende Hautcremes und begrenzte Dauer des Sonnenbadens.
·        Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengungen.
·        Legen Sie häufig eine Pause ein, verlängern Sie nach Möglichkeit die Mittagspause.
·        Legen Sie bei längeren Autofahrten viele Pausen ein.
·        Bevorzugen Sie leichte Kost (Obst, Gemüse, Fisch).
·        Trinken Sie mehr als sonst („immer über den Durst“), meiden Sie Alkohol.
·        Berücksichtigen Sie den erhöhten Natriumbedarf und trinken Sie natriumreiches Mineralwasser.