Titans empfangen die „Scharfschützen“ der Liga in Dresden

Dresden Titans empfangen am Sonntag um 16:00 Uhr die Rattelsdorf Independents in der heimischen Margon Arena. +++

Kaum haben die Basketballer der Dresden Titans die Pflichtaufgabe im Sachsenpokal gelöst, wartet auf sie auch schon die nächste Herausforderung in der Regionalliga. Genau eine Woche nach dem deutlichen 101:37-Sieg über den ATSV Freiberg empfangen die Elberiesen am Sonntag – diesmal wieder in der Margon Arena – um 16 Uhr die Rattelsdorf Independents.

Die Oberfranken sind nicht wie jeder andere Gegner, glänzen sie doch als Team der Superlative mit vielerlei statistischen Bestwerten. Wer bislang glaubte, die Titans seien in dieser Saison das Maß aller Dinge in der 1. Regionalliga Südost, der wird bei diesem Heimspiel eines Besseren belehrt. Denn dank ihres tempogeladenen Spielstils sichern sich die Gäste aus Rattelsdorf jedes Jahr aufs Neue die Spitzenpositionen in den Statistikbüchern der Liga.

Titans-Coach Thomas Krzywinski lässt sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen: „Unsere Aufeinandertreffen in den vergangenen Saisons haben gezeigt, dass wir gut mit dem Run-and-Gun-Stil der Rattelsdorfer umgehen können“, sagte der Cheftrainer und verwies damit auf die letzten drei Duelle, welche die Titans allesamt für sich entscheiden konnten.
Dazu sei es jedoch nötig, dass seine Spieler ihre körperliche und geistige Fitness über die gesamte Spielzeit zu 100 Prozent abrufen können. Kapitän Georg Dölle pflichtete seinem Trainer beim Abschlusstraining bei. „Die Rattelsdorfer stehen dir bei jedem Pass sofort auf den Füßen. Wir müssen Ruhe da bewahren und gedanklich möglichst immer schon einen Schritt voraus sein“, so Dölle.

Dass die vereinigte Ligakonkurrenz damit bereits ihre Schwierigkeiten hatte, belegen 233 Steals der Rattelsdorfer in bisher 19 Spielen in dieser Saison. Kein anderes Team war bei der Balleroberung auch nur annähernd so oft erfolgreich wie die Tempodribbler aus der Nähe von Bamberg. Haben sie die Pille einmal in ihren Reihen, schließen sie am liebsten mit einem Drei-Punkte-Wurf ab. Durchschnittlich fast 40 mal versuchen die „Unabhängigen“ ihr Glück aus der Distanz.

Zum Vergleich, die Titans trauen sich das nur knapp 17 mal in einer Partie. Doch die Gäste können den Ball auch festhalten, wie ein Blick auf die Rebound-Werte zeigt. Vor allem bei den Offensivrebounds (311) kann ihnen, statistisch gesehen, keiner das Wasser reichen. Die wichtigste Spitzenposition überlassen sie jedoch den Titans – die Tabellenführung. Und diese wollen die Dresdner auch am Sonntag sicher nicht hergeben.

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