Titans erstmals in den Top 100

Dresden – Die Dresden Titans schaffen es erstmals in die Liste der größten Basketballvereine des DBB. Mit 297 aktiv gemeldeten Spielern belegen die „Titanen“ Platz 61 im aktuellen Ranking. Zum Ende des Kalenderjahres hat der Deutscher Basketball Bund die Liste erstellt. Das Ranking basiert dabei auf der Anzahl der aktiven Teilnehmerausweise (erforderlich zur Spielberechtigung).

Die Zahlen werden in „männlich“ und „weiblich“ angegeben, für das Ranking entscheidend ist dann die Gesamtzahl. Mit 297 Teilnehmern (266 männlich, 31 weiblich) hat es der Dresden Titans Basketball Club geschafft, nach nur 10 Jahren Vereinshistorie in die TOP 100 vorzustoßen. Hinter den Eisbären Bremerhaven sowie dem CVJM Lörrach sind Dresdens Korbjäger sogar der dritthöchste Neueinsteiger auf der Liste. Zudem sind die Titans mit dem 61. Platz klar der größte Basketballverein Sachsens.

Im Vergleich zum Vorjahres-Ranking konnten die „Elberiesen“ nämlich 64 neue Teilnehmerausweise hinzugewinnen. Das spricht vor allem für das breit gefächerte Angebot im Jugendbereich. Die Titans sind in nahezu jeder Altersklasse des BVS (Basketball Verband Sachsen) mit mindestens einem Team vertreten, engagieren sich mit der Grundschultour und diversen Ganztagsangeboten zudem weit gefächert im Breitensport. Doch natürlich soll die aktive Förderung basketballbegeisterter Kinder und Jugendlicher auch Früchte für den Leistungsbereich tragen. Nicht umsonst sind seit dieser Saison die „Titanen“ wieder in der JBBL (U16-Jugendbundesliga) vertreten.

Unter der Anleitung des im letzten Jahr verpflichteten Trainers Kristjan Nikolic wird innerhalb des Vereins weiterhin akribisch daran gearbeitet, der Profiabteilung in Zukunft vermehrt auch eigenständig ausgebildete Talente zur Verfügung zu stellen. Deshalb sind die Verantwortlichen umso glücklicher, dass die Basis aus der man zukünftig verstärkt schöpfen möchte, über die Jahre konstant Zuwachs aufweisen konnte. Der sportlichen Leiter und Jugendkoordinator des Vereins, Rico Gottwald, sieht das aktuelle Ranking indes vor allem als Bestätigung für die geleistete Arbeit der zahlreichen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Trainer innerhalb der Titans-Organisation: „Als gerade einmal 10 Jahre bestehender Verein können wir wirklich stolz auf das bisher Geleistete sein. Mit dieser Basis und weiterhin motiviert arbeitenden Übungsleitern und Coaches können wir absolut positiv in die Zukunft blicken“.

Wie diese Zukunft einmal aussehen könnte, zeigen etablierte Vereine an der Spitze des Rankings. So konnte Alba Berlin erstmals die 1000er-Marke durchbrechen und mit 1210 Teilnehmern einen neuen Rekord aufstellen. Bis zu solchen Zahlen ist es noch ein weiter Weg für die Titans. Aber der Grundstein für stetiges Wachstum des Basketballstandorts Dresden ist in jedem Falle gelegt.