Titans müssen in die Playdowns

Die Basketballer der Dresden Titans unterliegen bei den Giants Nördlingen vor 751 Zuschauern mit 70:89. +++

Die Dresden Titans haben die Qualifikation für die Playoffs der 2. Bundesliga ProB endgültig verpasst. Am Samstagabend kassierten die „Elberiesen“ eine weitere Niederlage. Gegen den Tabellendritten aus Nördlingen unterlagen die Dresdner Korbjäger auswärts nach einer guten ersten Halbzeit am Ende mit 70:89 (35:41).

Damit vergaben die Sachsen die letzte rechnerische Chance auf die Playoffs. Sechs Abstiegsrunden-Spiele stehen nun an. Beim Gastspiel am Ries starteten die „Titanen“ gut. Vor allem Center Jared Benson war mit 11 Punkten im ersten Viertel bestens aufgelegt. Nachdem der US-Amerikaner die Gäste mit 5:0 in Führung brachte, sahen sich diese kurze Zeit später schon mit 14:20 im Hintertreffen. Dank zwei erfolgreicher Dreier von Neuzugang Björn Blossey hielten die Dresdner aber zunächst weiter Anschluss. Im zweiten Viertel das gleiche Bild: Erneut kamen die Dresdner gut aus den Startlöchern.

Dem ließen die Hausherren aber einen 7:0-Run folgen, so dass Titans-Coach Thomas Krzywinski wieder Benson aufs Parkett schickte. Und der 2,07-Meter-Mann machte da weiter, wo er im ersten Abschnitt aufgehört hatte. Mit neun Zählern in Folge sicherte er seinem Team den Anschluss zum 35:41-Halbzeitstand. „Jared hat eine starke erste Halbzeit gespielt. Leider hat heute dem Rest der Mannschaft die nötige Treffsicherheit gefehlt, ihn zu unterstützen“, konstatierte Krzywinski mit Blick auf die mäßige Wurfausbeute seiner Truppe.

Die machte sich besonders in der zweiten Halbzeit bemerkbar. Während Benson fortan von den Nördlingern getriplet wurde, konnten weder Kapitän Boucher noch Andrew Jones die sich bietenden Freiräume nutzen. Zudem schlugen sich die Titans – mit sechs Ballverlusten, drei Offensivfouls allein im dritten Viertel und insgesamt elf vergebenen Freiwürfen – förmlich selbst. Zwar verkürzte Goncalo zwischenzeitlich noch einmal auf 43:55, danach zogen die Rieser jedoch auf 19 Zähler davon und gaben diese Führung im Schlussabschnitt nicht mehr her.

Quelle: Dresden Titans

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