Titans starten mit sieben Neuzugängen in die Saisonvorbereitung

Anders als im Vorjahr steht der Kader für die Titans diesmal frühzeitig auf festen Beinen. Vier Dresdner, zwei Chemnitzer und ein Schwede verstärken die Dresden Titans nach ihrem Aufstieg in die 1. Regionalliga. +++

Gut fünf Wochen sind es noch, ehe die Dresden Titans wieder in der 1. Basketball-Regionalliga auf Korbjagd gehen. Anders als im Vorjahr steht der Kader diesmal frühzeitig auf festen Beinen. Gut gestärkt mit gleich sieben Neuzugängen gehen die „Titanen“ nach ihrem Wideraufstieg Ende September an den Start. Neben zwei altbekannten Gesichtern stoßen zwei Jungspunde und drei neue Leistungsträger zum Team von Thomas Krzywinski, der seine Schützling am kommenden Wochenende dann zum Trainingslager ins tschechische Usti nad Labem bittet.

Wie schon vor zwei Jahren wird diesmal auch Marcus Seidwoski die Titans ins Böhmische begleiten. Der Dresdner 2,04-Meter-Riese feiert nach einem Jahr studiumsbedingter Auszeit ebenso wie Forward Julian Kötter sein Comeback im Titans-Trikot. Das Jersey zum ersten Mal überstreifen werden fortan zwei Nachwuchshoffnungen vom Talentstützpunkt Dresden. Die beiden 18-Jährigen Tobias Täubrich (BC Ottendorf-Okrilla) und Philipp Richter (BC Dresden) sollen in diesem Jahr in die Fußstapfen von Jungstar Max Tölle treten, der die Sächsische Landeshauptstadt in Richtung Oldenbug verlassen hat. Wie er im Vorjahr werden Täubrich und Richter im kommenden Jahr mit einer Doppelspiellizenz für ihren Stammvereine sowie die Titans auflaufen, um sich weiter zu entwickeln.

Das Team führen sollen die alt eingesessenen Stammkräfte des Aufstiegsteams. Gleichwohl sorgen gleich drei neue Leistungsträger für zusätzliche Verstärkung. Dass zwei davon ausgerechnet vom Vorjahresrivalen aus Chemnitz kommen, ist kein Problem. Denn gerade auf der Center-Position sicherten sich die Titans einen echten Kracher. Mit dem 1,98 Meter großen Forward/Center Andreas Endig wechselte der Top-Scorer der Chemnitzer Zweitliga-Reserve (23,1 Punkt pro Spiel) an die Elbe. Zudem folgte ihm mit dem erst 19-Jährigen Patrick Rülke ein weiteres Forward-Talent, das in den kommenden vier Jahr in Dresden nicht basketballerisch, sondern auch an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Erfolge feiern möchte. Den Kader komplettieren wird schließlich der einzige internationale Korbjäger in diesem Jahr. Aus Schweden landete kürzlich Emil Johansson in Dresden. Er wird neben seinen Fernstudium die Titans auf der Aufbauposition verstärken und so für Entlastung bei Kapitän Robert Haas sorgen.

Alles in allem gehen die „Titanen“ somit wieder mit einem reinen Amateurkader, bestehend 14 Spielern, an den Start. „Das war von vornherein unsere Prämisse“, erklärt Manager Gert Küchler. „Wir wollten auch nach dem Aufstieg unserer Linie treu bleiben und eine qualitativ gute Mannschaft mit Spielern aus der Region aufstellen. Ich denke, dass ist uns recht gut gelungen.“ Ob die Elberiesen mit Ihrer Philosophie nunmehr auch gegen die vielen mit US-Profis gespickten Teams der 1. Regionalliga Südost mithalten können, wird sich zeigen. Head Thomas Krzywnski ist jedoch überzeugt, „dass wir vom Talent her eine Truppe zusammen haben, die definitiv in der Liga mitspielen kann. Gleichwohl wartet in den kommenden Wochen noch viel Arbeit im Training auf uns.“
 
Der Anfang ist bereits getan. Seit der vergangenen Woche befinden sich die Krzywinski-Mannen wieder im Trainingsrhythmus. Am kommenden Wochenende geht die Reise dann ins 40 Kilometer entfernte Usti nad Labem, wo die Titans von Donnerstag bis Samstag ihre Zelte für ein Trainingslager aufschlagen und abschließend in einem Turnier auf die Gastgeber sowie einen weiteren tschechischen Zweit- und einen Erstligisten treffen.

Quelle: Titans
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