Titans verlieren auch beim Heimdebüt von Neu-Trainer Liam Flynn

Dresden – Die Dresden Titans müssen weiter auf die erhoffte Wende warten. Beim Heimdebüt von Trainer Liam Flynn und Center Tafari Toney konnten die Elberiesen erneut nicht punkten.

Trotz neuem Trainer und Verstärkung auf der Center-Position ist das erhoffte Erfolgserlebnis für die Dresden Titans ausgeblieben. Gegen die Academics Heidelberg verloren die Dresdner Korbjäger am dritten Advent mit 52:71 und bleiben auch weiterhin im Tabellenkeller stecken. Beim Debüt von Head Coach Liam Flynn und Center Tafari Toney starteten die Elberiesen gegen die Gäste aus Baden-Württemberg zunächst verheißungsvoll. Die knapp 1300 Zuschauer in der Margon-Arena sahen ein ausgeglichenes erstes Viertel. In diesem stachen auf Dresdner Seite vor allem R.J. Price und Neuzugang Toney heraus, die die Gastgeber schnell mit fünf Punkten in Führung brachten. Quasi im Alleingang hielt Heidelbergs Thompson dagegen und konnte Dresdens Führung bereits vor der ersten Viertelpause egalisieren.

Im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber dann den Faden. Lediglich acht Zähler konnten die Dresdner auf ihr Punktekonto hinzufügen. Allesamt erzielte Jusuf El Domiaty. Heidelberg nutzte die Offensivschwäche und zog bis zur Halbzeit davon. Auch nach der Halbzeit hatten die Titans große Probleme den eigenen Rhythmus zu finden. Heidelberg nutzte die Schwächen der Dresdner konsequent aus und feierten am Ende einen verdienten 52:71-Auswärtserfolg.

Für den Aufsteiger aus der sächsischen Landeshauptstadt wird es nach der erneuten Niederlage nicht einfacher. Dem Tabellenschlusslicht fehlen weiterhin sechs Punkte zum rettenden Ufer.

 

Bildrechte: Sachsen Fernsehen/Dresden Titans