Titans wahren gegen Primus Würzburg ihr Gesicht

Tabellenführer SCH Würzburg Baskets bezwingt die Dresden Titans souverän mit 116:81 (29:18, 29:22, 26:23, 32:18)

Trotz einer klarer Außerseiterrolle haben sich die Dresden Titans bei ihrem letzten Heimspiel im Jahr 2008 achtbar geschlagen. Zwar spiegelte das 81:116 (40:58) gegen Tabellenführer SCH Würzburg Baskets die aktuelle Tabellenkonstellation wieder, aber dank einer kämpferischen Mannschaftsleistung gelang es dem Basketball-Regionalligisten aus Elbflorenz, neuen Mut für das anstehende Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt (am kommenden Sonntag in Rattelsdorf) zu gewinnen.

Abermals musste die Mannschaft von Trainer Ronny Schönau vor Tipp-Off eine neue Verletzung vermelden. Flügelspieler Simon Gervé lädierte sich bei einem Trainingsunfall am Mittwoch die linke Schulter. Ein MRT am Montag soll nun aufklären, wie lange der Dreierspezialist ausfallen wird.
Klar war, Gervé blieb gegen den Aufstiegsaspiranten aus Würzburg ebenso wie den beiden Langzeitverletzten Joseph Polite und Tim Schmidt nur die Rolle des Zuschauers.

Nichtsdestotrotz, auch ohne Gervé begannen die Titans gut und hielten die Partie bis zur siebten Minute offen (14:17). Jedoch wurde es dann Gäste-Coach Berthold Bisellik genug. Nach einer Auszeit sorgten die Baskets mit einem Spurt bereits zur ersten Pause (18:29) für recht klare Verhältnisse.

Das zweite Viertel begann erneut ausgeglichen, bevor ein 11:0-Lauf der Würzburger schließlich für einen deutlichen 40:58-Rückstand der Titans zur Pause sorgte.

Unbeeindruckt ließen sich die Titanen nicht unterkriegen. Im Gegenteil, das dritte Viertel wurde zum spannendsten. Lediglich mit 26:23 konnte sich die Profitruppe aus dem Frankenland diesen Abschnitt sichern. Der darauffolgende Anpfiff vom Coach gab Ansporn für den Schlussabschnitt, in dem die Würzburg Baskets schließlich die Partie deutlich 116:81 für sich entschieden.

Neben den beiden US-Amerikaner Monty Rogers (25 Punkte) sowie Stanley Hodge (23) verdankten die Franken ihren Verbleib in der Erfolgsspur den beiden Deutschen Forwards Lars Buss (18) sowie Youngstar Maximilian Kleber, der gerade seine viele Spielzeit nutzte und mit 13 Punkten zum Matchwinner avancierte. Auf Dresdner Seite punkteten mit Larry Johnson (25) und Andrew Jones (23) ebenfalls die beiden US-Amerikaner am besten.