tjg.-Inszenierung „Ich bin Kain“ für Theaterpreis nominiert

Dresden - In der Kategorie "Regie Kinder- und Jugendtheater" ist der Regisseur Nis Søgaard für die tjg.-Inszenierung "Ich bin Kain" für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2019 nominiert worden.

Beispielhaft für einen scheinbar ewig währenden Menschheitskonflikt zwischen Tradition und Fortschritt beschäftigt sich Regisseur Nis Søgaard in "Ich bin Kain" (von Jens Raschke, Puppentheater, ab 12) mit den innerfamiliären Konflikten der aus dem Paradies verstoßenen Eltern und ihrer Söhne und fokussiert auf das Zusammenprallen zweier verschiedener Weltsichten und Glaubensweisen. Dafür agieren vier Puppenspieler*innen mit sogenannten Vierfüßer-Puppen auf drei Ebenen: Als Puppenspieler*innen, als Videotrickanimateur*innen und als Kommentator*innen der Geschichte.

Die Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST findet am Abend des 9. November 2019 im Staatstheater Kassel statt. Bei der Veranstaltung werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt, sowie ein Preis für das Lebenswerk und ein Perspektivpreis verliehen. Die Nominierten bilden auch in diesem Jahr das Spektrum der deutschen Theaterlandschaft ab.  

Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine fünfköpfige Jury, die von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde. Die Jury setzt sich zusammen aus folgenden Akademiemitgliedern: Jürgen Flügge (Dozent für Theatergeschichte an der Theaterakademie Mannheim sowie Leiter und Regisseur am Hoftheater Tromm); Prof. Regina Guhl (Professorin für Schauspiel und Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover); Peter Michalzik (Journalist und Literaturkritiker); Barbara Mundel (Regisseurin und Dramaturgin); Sylvana Seddig (Tänzerin, Choreografin und Schauspielerin). Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2019 wird veranstaltet und gefördert durch das Hessische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Kassel, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein.

Fotos: Marco Prill