Todesfall Kät vor Gericht

Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsunternehmens müssen sich seit Montag vor dem Landgericht Chemnitz verantworten.

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Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft sind die Beiden für den Tod eines 23-Jährigen auf der Annaberger Kät verantwortlich.

In vier Verhandlungstagen muss nun geklärt werden, ob die beiden Angeklagten für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden können.
Fast ein Jahr nach dem Drama auf dem Volksfest in Annaberg stehen diese beiden Security – Mitarbeiter seit Montag vor dem Landgericht Chemnitz. Die Staatsanwaltschaft wirft Ihnen Körperverletzung mit Todesfolge vor.

Das Ganze resultierte aus einer Schlägerei, in die das spätere Opfer verwickelt war. Dadurch wurden die beiden Angeklagten auf den 23-Jährigen aus Drehbach aufmerksam und wollten ihn offenbar ruhig stellen.

Interview: Joachim Hermann – Landgericht Chemnitz

Der 23-Jährige starb wenig später im Krankenhaus, für die Familie ein tragischer Verlust. Die Mutter ist ebenfalls bei der Verhandlung dabei, als Nebenklägerin, auch wenn es ihr mehr als schwer fällt.

Interview: Sabine Straßburg – Mutter des Opfers

Im Gerichtssaal sitzt sie den beiden 22- und 32-jährigen Angeklagten als Nebenklägerin genau gegenüber. Für sie steht fest, die Beiden haben ihren Sohn auf dem Gewissen. Ihr Kind könnte heute noch leben, wenn die zwei Security – Mitarbeiter anders gehandelt hätten.

Interview: Sabine Straßburg – Mutter des Opfers

Falsches Handeln im Ernstfall spielt offenbar auch bei der Anklage der Staatsanwaltschaft eine Rolle, die ihnen Körperverletzung mit Todesfolge vorwirft.

Interview: Joachim Hermann – Landgericht Chemnitz

Inwieweit die beiden Angeklagten für den Tod des jungen Mannes verantwortlich sind, muss das Landgericht Chemnitz in den angesetzten vier Verhandlungstagen klären. Der Job, den die Security – Mitarbeiter ausüben ist sicher kein einfacher, doch hier wurden, nach Aussage vor allem der Nebenklage, Grenzen überschritten. Kommt es zu einer Verurteilung, dann droht den Beiden jeweils eine Gefängnisstrafe zwischen 3 und 15 Jahren.

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