Tödlicher Streit weiter ein Fall für die Leipziger Justiz

Im tödlichen Streit zwischen zwei Syrern in einer Asylunterkunft in Leipzig ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Anwalt des verurteilten Täters hat laut Gericht Berufung eingelegt. +++

Der 25-Jähriger war zuvor zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er soll seinem 18-jährigen Landsmann bei einem Streit im Juli 2015 mit einer zerbrochenen Glasflasche tödliche Stichverletzungen zugefügt haben. Der Angeklagte selbst schwieg während der Verhandlung. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Freiheitsentzug gefordert, die Verteidung plädierte für eine Bewährungsstrafe. Nun muss der Fall neu aufgerollt werden.