Tomi Pöllänen wechselt zu den Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen haben den finnischen Flügelstürmer Tomi Pöllänen verpflichtet. Der 35-Jährige erhält einen Einjahresvertrag. +++

 
Pöllänen durchlief die Nachwuchsschule von Jokipojat. Es folgten weitere Stationen in Finnland, Norwegen und der Schweiz. In den letzten beiden Jahren war Pöllänen für Karlskrona in der zweiten schwedischen Liga aktiv. Im Jugendbereich und in der Saison 2005/2006 spielte der Finne bereits gemeinsam mit Eislöwen-Stürmer Sami Kaartinen bei KalPan in der SM-liiga.

„Ich freue mich wirklich sehr, dass es mit meinem Wechsel nach Dresden geklappt hat. Ich kenne Sami Kaartinen schon sehr lange und habe mich intensiv mit ihm über das Team, die Liga und die Stadt unterhalten. Er hat mir nur Positives berichtet“, sagt Tomi Pöllänen und fügt hinzu: „In Deutschland war ich bisher nur ein einziges Mal – und zwar zur Eishockey-Weltmeisterschaft. Ich hatte noch nie die Gelegenheit Dresden zu besuchen. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf.“

„Wir waren nach dem Abschied von Pat Jarrett auf der Suche nach einem starken Ersatz. Das war ohne Frage nicht einfach. Wir haben Sami Kaartinen stark in den Prozess eingebunden. Er hat eine Empfehlung für Tomi ausgesprochen“, sagt Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Tomi hat sich durch seine hohe Produktivität einen Namen gemacht, war aber im letzten Jahr eine Zeit lang verletzt. Er hat sich allerdings gut erholt und am Ende der Saison wieder stark gepunktet, so dass wir uns von seiner Verpflichtung viel erhoffen.“

Tomi Pöllänen wird Anfang August in Dresden erwartet. Seine Familie wird zunächst in Finnland bleiben. „Mein achtjähriger Sohn kommt in die zweite Klasse. Es ist wichtig, dass er in seinem gewohnten Umfeld ist und sich auf die Schule konzentrieren kann“, so der Finne, dessen Töchter zwei und fünf Jahre alt sind.

Weitere Personalie: Stürmer Martin Heider verlässt Dresden und wechselt zum Ligakonkurrenten Eispiraten Crimmitschau. Die Dresdner Eislöwen möchten sich bei Martin Heider für sein Engagement in den letzten drei Spielzeiten bedanken  und wünschen ihm für die Zukunft privat wie beruflich alles Gute.

Quelle: Dresdner Eislöwen

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