Topscorer der Liga besiegt Titans fast im Alleingang

Die Dresden Titans unterliegen beim SAXOPRINT-Gameday den Bayer Giants Leverkusen mit 83:108. 988 Zuschauer sahen eine punktreiche ProB-Partie und dabei einen beeindruckenden Einzelkönner auf des Gegners Seite. +++

Der SAXOPRINT-Gameday hielt das, was er versprochen hatte – zumindest fürs Publikum in der Margon Arena. Denn die 988 Zuschauer (neuer Saisonrekord!) sahen eine punktreiche ProB-Partie und dabei einen beeindruckenden Einzelkönner auf des Gegners Seite. Aus sportlicher Sicht war es allerdings kein guter Tag für „Dresdens Titanen“ – schon das Vorspiel der zweiten Mannschaft gegen den BC Dresden ging mit 72:85 (44:49) verloren. „Wir haben die ersten drei Minuten komplett verschlafen und das erste Viertel damit abgegeben. Zudem konnten wir Adonte Parker – im Gegensatz zum Hinspiel – nie so richtig in den Griff bekommen. Und auf gegnerische Wurfversuche haben wir dann einfach auch zu spät reagiert. Trotzdem kann man mit 83 Punkten ein Spiel gewinnen“, beschreibt Titans-Coach Thomas Krzywinski treffend den Spielverlauf. Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen.

Tatsächlich verschliefen die „Elberiesen“ die Startphase komplett – eine 10:0-Führung der Leverkusener war das Resultat, ehe Patrick Rülke mit vier Punkten verkürzen konnte. Den Anschluss fanden die Titans jedoch zu keinem Zeitpunkt so recht, auch im zweiten Viertel ging das Punktesammeln der Rheinländer weiter. Gegen den Topscorer der Liga, Adonte Parker, fanden die Dresdner einfach kein Mittel. 33 Punkte machte allein die Nummer 23 der Leverkusener bis zum Halbzeitstand von 37:62. In der zweiten Halbzeit stemmten sich die Titans dann gegen die drohende Niederlage. So konnten sie das dritte Viertel mit 22:18 für sich entscheiden, ehe Leverkusen – und wieder allen voran Parker – zum Schluss noch einmal die Schlagzahl erhöhte. Mit unglaublichen 48 Punkten und 9 Assists gestaltete der US-Amerikaner die Partie zur One-Man-Show. „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir natürlich auch einen Spieler wie ihn, der so deutlich den Unterschied ausmacht und fast die Hälfte der Punkte seines Teams erzielt“, musste Titans-Präsident Henneberg nach dem Spiel zugeben. Trotz einer deutlichen Niederlage feierten die Fans bis zum Ende auf den Rängen – wohlwissend dass die entscheidenden Spiele für ihre Titans noch kommen.

Beste Werfer:
Dresden: Jared Benson (23 Pkt.), Andrew Jones (16), Jason Boucher (12)
Leverkusen: Adonte Parker (48 Pkt.), John Eggleston (15), Götz Twiehoff (12) Quelle: Dresden Titans

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