Topspiel: Chemie schafft in letzter Minute den Ausgleich

Leipzig - Es war vielleicht nicht DIE entscheidende Szene des Spiels, aber zumindest war sie der Grund dafür, warum Chemie Leipzig einen Punkt aus dem Topspiel gegen Luckenwalde ergattern konnte. 

In der 89. Minute flankte Leipzigs Benjamin Schmidt in den gegnerische Strafraum, Luckenwaldes Verteidigung bekommt die Szene nicht geklärt und hat auch noch das Pech, bei einem Kopfball zuletzt am Ball gewesen zu sein. Das Eigentor zum 2:2 war der Schlusspunkt einer hitzigen Oberligaspiel. Der erste Treffer der Partie gehörte den Gästen: Eine Hereingabe von der Grundlinie nutzte Pascal Borowski in der 32. Minute zum 0 zu 1. Die Hausherren erhöhten noch vor dem Seitenwechsel den Druck, konnten sich bis zum Halbzeitpfiff nicht mit einem Treffer belohnen. Auch nach der Pause hatte es der Tabellenführer schwer, gegen gut organisierte Luckenwalder zum Erfolg zu kommen. Erst ein Foulelfmeter führte in der 63. Minute zum 1:1 - Ausgleich. 

Chemie bleibt auf dem 1. Tabellenplatz

Zehn Minuten später musste FSV-Torschütze Borowski nach einem Foul mit Rot vom Platz. Die Gäste gingen dennoch erneut in Front: Christian Flath köpfte in der 76 Minute aus 14 Metern ein. Den Vorsprung konnten die Gäste jedoch nicht über die Zeit retten und kassierten den bereits erwähnten Ausgleich durch das Eigentor. Chemie bleibt mit vier Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz. Luckenwalde hat als Zweitplatzierter jedoch noch alle Chancen. Der Endspurt um den Aufstieg wird damit in den restlichen drei Spieltagen entschieden.