Tornados wüten in Sachsen – Sehen Sie hier welche Verwüstungen das Unwetter angerichtet hat!

Am Montag haben umstürzende Bäume in Ostsachsen Schäden angerichtet. Im Seifersdorfer Tal war die Zufahrt zur Marienmühle blockiert. Wanderer und Bewohner mussten mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Mehr hier unter dresden-fernsehen.de +++

Umstürzende Bäume haben in Grünberg bei Radeberg Gebäude beschädigt, in Seifersdorf war die Zufahrt zur Marienmühle im Seifersdorfer Tal durch umgeknickte Bäume blockiert, Wanderer und Bewohner der Mühle wurden mit einem Hubschrauber ausgeflogen.
 
In Großröhrsdorf (Landkreis Bautzen) war die Bahnstrecke zwischen Pulsnitz und Arnsdorf wegen entwurzelter Bäume blockiert. Züge mussten auf offener Strecke angehalten werden. Zum Glück wurden keine Menschen verletzt. Die Höhe der Sachschäden ist noch unbekannt.     

Sturm knickt Bäume reihenweise  

Straßen gesperrt, Dächer abgedeckt  

Ein Unwetter mit Sturm, Hagel und Starkregen ist am Montagnachmittag entlang der Elbe über Sachsen hinweg gefegt und hat vor allem in Ostsachsen große Schäden angerichtet. Bäume stürzten um, die Staatsstraße 95 war zwischen Radeberg und Leppersdorf (Landkreis Bautzen) stundenlang gesperrt.

Hier waren durch den Sturm rund 100 Bäume umgerissen worden. Durch Leppersdorf zog eine Windhose und riss das Dach eines Büro- und Verkaufsraumes weg. Dachteile wirbelten etwa 100 Meter durch die Luft. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.           

Ottendorf-Okrilla / Sachsen

Unwetter hinterlässt Verwüstungen

Dächer abgedeckt, reihenweise Bäume umgestürzt

Ein Unwetter mit Sturm und Starkregen ist am Montagnachmittag über die Region nordöstlich von Dresden hinweg gezogen und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In Ottendorf-Okrilla (Landkreis Bautzen) stürzten Bäume auf eine Bahnstrecke und Straßen, außerdem wurden Dächer abgedeckt. Von einem Rohbau wurden Teile der Giebelwand weggerissen. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Über Verletzten und Höhe der Schäden ist noch nichts bekannt. 

Quelle: News Audiovision

Großenhain – 6jähriges Mädchen stirbt

Abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume und gesperrte Straßen- Unwetter haben rund um Dresden erheblichen Sachschaden angerichtet.

Das Seiffersdorfer Tal war komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Die Zufahrtsstraßen waren von umgestürzten Bäumen blockiert. Anwohner wurden ausgeflogen.

Vielen Häusern in Großenhain und Ottendorf Okrilla wurden Tornados zum Verhängnis, die im Umkreis von mehreren hundert Metern eine Schneise schlugen. An diesem Haus in Ottendorf Okrilla sollte diese Woche Richtfest gefeiert werden. Stattdessen hat eine Windhose bereits fertige Mauern wieder eingerissen.

Bei anderen Anwohnern deckte der Sturm das Dach ab, wie bei Regina Mittag.

Interview Regina Mittag, geschädigte Hausbesitzerin

In Grünberg kippte eine Kastanie auf ein historisches Gut, die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, das Haus wieder frei zu schneiden.

Vielerorts veranlassten die Schäden Hausbesitzer zu teils waghalsigen Absicherungsarbeiten.

In Großenhain zog das Unwetter eine Schneise der Verwüstung durch den Ort. Hier wie auch in Ottendorf Okrilla packte das Technische Hilfswerk aus Dresden mit an. Die Mitarbeiter waren von Montag Abend bis Dienstag Mittag ununterbrochen im Einsatz.

Interview Matthias Voigt, Zugführer Technisches Hilfswerk

Auch an vielen Bahnstrecken waren Mitarbeiter des THW und der Feuerwehren im Einsatz. Die Bahnstrecke zwischen Pulsnitz und Arnsdorf war heute Nacht gesperrt. Bäume waren auf die Gleise gestürzt, die an dieser Stelle an einem Einschnitt verlaufen. Insgesamt blockierten rund 300 Bäume die Gleise in Sachsen.

Für die freiwillige Feuerwehr eine Mammutaufgabe.

Interview Peter Prischer, Einsatzleiter Feuerwehr Großröhrsdorf

Auch weiterhin ist bei der Bahn mit Einschränkungen zu rechnen. So zum Beispiel auf den Linien von Dresden nach Hoyerswerda und Königsbrück. Die Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Unwetterschäden.

Solche Schäden gabs das letzte Mal bei Sturmtief Kyrill in Sachsen. Die Aufräumarbeiten werden auch das THW in Dresden noch in den nächsten Tagen beschäftigen. 

 

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