Tote Geschwisterbabys: Hinweise nach Aktenzeichen XY

Während der Ausstrahlung der Sendung Aktenzeichen XY vom 8. Mai 2013 sind insgesamt zehn Hinweise direkt bei der Polizeidirektion in Zwickau eingegangen.

Laut der Polizeidirektion Zwickau ist es für eine abschließende Bilanz zu Hinweisen aus der Sendung Aktenzeichen XY vom 8. Mai 2013 (XY Update im Fall tote Geschwisterbabys) noch zu früh. Erst kommende Woche werden die aufbereiteten Studioanrufe – und damit auch konkrete Zahlen – aus München erwartet.

Einige klingen vielversprechend im Hinblick auf konkrete Personen, andere beziehen sich auf die Herkunft des Handtuches. Die Ermittler prüfen alle Spuren gründlich.

Vor Aktenzeichen:
Seit der Veröffentlichung der aktuellen Fahndungsmaßnahmen sind 16 Hinweise (bis einschließlich 7. Mai) bei der Polizei eingegangen.

Bislang wurden in Schwarzenberg (Sonnenleithe) 1.200 Briefe (Anlage) verteilt.

2.500 kommen in den nächsten Tagen in Grünhain-Beierfeld dazu.

Zum Hintergrund
Am 19. Januar 2011 war in Schwarzenberg der erste tote Säugling in einem Altkleidercontainer in Schwarzenberg gefunden worden. Das Baby bekam den Namen Max Winter. Gut anderthalb Jahre später fanden Spaziergänger in einem Straßengraben nahe der tschechischen Stadt Rotava den toten Bruder von Max. Zeitweise arbeiteten mehr als zwei Dutzend Beamte in der Soko „Sonnenleithe“ an der Aufklärung der Straftaten.