Totimpfstoff lässt auf höhere Impfquote hoffen

Deutschland- Ein neuer Impfstoff vom Hersteller Novavax kommt auf den Markt und sorgt für Hoffnung auf das Sinken der Impfzurückhaltung im Osten Deutschlands. Auch Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping setzt auf den Novavax-Impfstoff, um Skeptiker doch noch für eine Impfung gegen Corona zu gewinnen. Laut der Gesundheitsministerin werde Sachsen den Impfstoff im Januar vorrätig haben. Für Januar wurden 180.000 Dosen von Novavax für den Freistaat bestellt. Köpping hoffe, dass dann diejenigen, die an dem mRNA-Impfstoff Zweifel haben, sich dann mit diesem Impfstoff impfen lassen. Mit 60,3 Prozent an zweifach geimpften gehört Sachsen immer noch zum Schlusslicht in Deutschland. Gerade mit Blick auf die Omikron-Variante brauche man laut der Gesundheitsministerin eine höhere Impfquote. Der Impfstoff von Novavax wird in zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Er ist den Studien zufolge mit einem Infektionsschutz von etwa 90 Prozent hochwirksam. Wie stark er allerdings bei der sehr ansteckenden Omikron-Variante wirkt, ist noch unklar.