Tourismus-Rekord für Dresden

Dresden bleibt touristisch weiter auf Erfolgskurs. Insbesondere die gute Entwicklung bei den internationalen Übernachtungen mit prozentual zweistelligem Anstieg sorgt für einen weiteren Wachstumsschub. +++

„Das Rekordergebnis von 2012 übertrifft bei weitem unsere Erwartungen. Für Dresden ist dies nicht nur ein großer Erfolg, sondern es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Herausforderung ist es jetzt, dieses Niveau zu halten und das Wachstum zu verstetigen“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz.  

„Mit 1,92 Mio. Ankünften und 4,04 Mio. Übernachtungen insgesamt hat Dresden 2012 den Tourismusrekord des Vorjahres erneut überboten. Mit fast einer ¼ Mio. mehr Übernachtungen als im Vorjahr konnte die Landeshauptstadt im Rahmen des allgemeinen Deutschland-Trends überproportional wachsen und ihren 7. Platz im Vergleich der Magic Cities ausbauen“, so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.

Wachstum aus dem In- und Ausland und über das ganze Jahr hinweg

Begleitet durch die überregionale Werbekampagne „Dresden. Eine faszinierende Idee“ konnte die sächsische Landeshauptstadt 2012 mehrere touristische Rekorde überbieten: in den Ankünften und Übernachtungen insgesamt wie auch differenziert nach In- und Ausland. Das Inland brachte es erstmals auf rund 3,28 Mio. Übernachtungen und 1,56 Mio. Ankünfte, ausländische Gäste auf 750.621 Übernachtungen und 349.833 Ankünfte. Zehn der zwölf Monate 2012 sind Rekordmonate, d.h. fast in jedem einzelnen Monat des letzten Jahres waren so viele Gäste in Dresden wie noch nie.

Auslandswachstum in 13 Märkten, Schweiz erstmals auf Platz 1

Von den Top 15 Auslandsmärkten für Dresden konnten 13 Märkte Wachstum verzeichnen, sieben davon sogar im zweistelligen Bereich. Die Auslandsmärkte mit dem größten Volumen erweisen sich als stabiles Fundament für den Dresden-Tourismus. Erstmals ist die Schweiz mit 72.632 Übernachtungen (plus 21,4%) auf Platz 1 vorgerückt. Es folgen die USA mit 71.704 Übernachtungen (+0,3%), Österreich (59.842 Übernachtungen, +17,4%), Großbritannien (50.613 Übernachtungen, +1,1%), die Niederlande (47.620, +6,8%), Japan (46.084 Übernachtungen, -2,0%) und Russland (40.581 Übernachtungen, +11,7%). Faktoren wie umfassende Marketingaktivitäten in 19 Märkten, gute Verkehrsanbindungen z.B. nach Russland, in die Schweiz und Österreich und attraktive Reiseanlässe, wie z.B. der 500. Geburtstag der Sixtinischen Madonna, der in Dresden präsentierte Maya Kalender, der Amtsantritt von Christian Thielemann als Dirigent der Sächsischen Staatskapelle sowie diverse Kongresse und Tagungen sind Gründe für steigende Übernachtungszahlen aus dem Ausland.  

Erstmals jeweils über 400.000 Übernachtungen in den Monaten August, September, Oktober und Dezember – August an der Spitze

In vier Monaten konnte Dresden erstmals jeweils über 400.000 Übernachtungen verzeichnen. Der August 2012 kann mit 421.370 generierten Übernachtungen als stärkster Monat in der Geschichte Dresdens bezeichnet werden. Hohe Zuwächse brachte der Monat Dezember mit den Weihnachtsmärkten, Adventskonzerten und Ausstellungen sowie der Werbekampagne „Dresden. Gibt dem Winter Glanz“. „Plus 10,5% in den Ankünften und plus 15,6% in den Übernachtungen haben zu dem besten Dezember im Dresden-Tourismus geführt. Mit erstmals über 400.000 Übernachtungen etabliert sich Dresden zunehmend deutlich vor Nürnberg mit knapp 250.000 Übernachtungen im Dezember als die Weihnachtshauptstadt Deutschlands“, so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.  

Marketingkampagne in 2013 setzt weiter auf Stärken der Marke Dresden

„Dresden. Ganz große Oper.“ Mit diesem Jahresmotto wirbt die DMG in diesem Jahr für die Landeshauptstadt als weltoffene Stadt der Musik. Highlights sind vielfältige Veranstaltungen rund um den 200. Geburtstag Richard Wagners, die 36. Dresdner Musikfestspiele, das 43. Dixielandfestival, das Johann-Strauß-Festival und das Dresdner Stadtfest. Aber auch die Rüstkammer im renovierten Riesensaal des Dresdner Residenzschlosses, der im April wieder öffnende Mathematisch-Physikalische Salon sowie viele Ausstellungen, Aufführungen und Veranstaltungen der Kunst- und Kulturmetropole Dresden werden wieder zahlreiche Gäste nach Dresden locken. „Dresden konnte sich als attraktives Reiseziel für Privat- und Geschäftsreisende etablieren. Allein in den letzten vier Jahren ist das Übernachtungsvolumen in Dresden um fast 800.000 Übernachtungen und damit um fast 25 Prozent gestiegen, hier wollen wir 2013 anknüpfen“, erklärt Bunge.  

„Dies kann nur gelingen, wenn wir die Angebote für Besucher attraktiv gestalten und immer wieder neue Akzente setzen. Mit dem beschlossenen Umbau des Kulturpalastes und dem Kraftwerk Mitte hat die Stadt zwei zukunftsorientierte Projekte auf den Weg gebracht, die sich nach ihrer Fertigstellung auch positiv auf den Tourismus auswirken werden. Insbesondere die Vermarktung Dresdens spielt dabei eine herausragende Rolle. Ich werde dem Stadtrat vorschlagen, weitere 200.000 Euro der DMG für diese Zwecke jährlich zur Verfügung zu stellen“, so Oberbürgermeisterin Helma Orosz.  

Optimistische Prognose für 2013

„Nach drei touristischen Rekordjahren wagen wir trotz eines für die Weltwirtschaft eher schwächer prognostizierten Wachstums für 2013 eine weiterhin optimistische Prognose für die Zukunft des Dresden-Tourismus. Sofern es keine wirtschaftlichen Krisen oder andere unvorhergesehene Ereignisse geben wird, gehen wir für 2013 von plus 2 bis 4 Prozent in den Übernachtungen aus, begründet in der anhaltenden Attraktivität Dresdens, in noch nicht ausgeschöpften Möglichkeiten und den bereits getätigten Vorbuchungen in der Tourismusbranche. Die meisten Zuwächse erwarten wir aus Deutschland sowie unseren wichtigsten Volumenmärkten Schweiz, USA, Österreich und unseren osteuropäischen Nachbarmärkten“, erklärt Bunge. „Es gilt, das erreichte hohe Niveau im Dresden-Tourismus zu halten und gegebenenfalls noch auszubauen. Dresden hat als Privatreise-, aber auch als Geschäftsreiseziel noch jede Menge Potential, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland“, so Bunge abschließend.

Quelle: Dresden Marketing GmbH