Touristische Unterrichtungstafeln für Zoo Leipzig

Das Gondwanaland im Zoo Leipzig erhält am 31. Juli zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 14 weisen künftig in Fahrtrichtung Dresden und Magdeburg braune Aufsteller auf einen lohnenden Abstecher hin.+++ 

Das Gondwanaland im Zoo Leipzig erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 14 weisen künftig in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Schkeuditz und Leipzig-Nord sowie in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Kleinpösna und Leipzig-Ost  jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Zoo Leipzig GmbH zugestimmt.

In dem vor zwei Jahren eröffneten Gondwanaland im Leipziger Zoo leben etwa 90 exotische Tierarten sowie mehr als 500 verschiedene Baum- und Pflanzenarten wie Ananas, Guave, Yamswurzel, Pfeffer oder Kakao aus den tropischen Regenwäldern Afrikas, Asiens und Südamerikas. Auf einer überdachten Fläche, größer als zwei Fußballfelder können die Besucher Dschungelpfaden folgen und dabei durch Farne und Palmen auf die Tiere blicken.
Über Hängebrücken auf dem Baumwipfelpfad lässt sich ein Panoramablick aufs grüne Blätterdach genießen. Per Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil lassen sich die Besucher durch den Regenwald treiben. Überdacht wird das Gondwanaland von einer freitragenden Stahlkonstruktion und einer Höhe von 34 Metern – genügend Platz für großwüchsige Tropengewächse. 407 transparente Folienkissen lassen nicht nur 100 Prozent der für die Pflanzen und Tiere wichtigen UV-Strahlung durch. Auch die Wärme kann passieren, wird in einem 100.000 Liter großen Erdwärmespeicher gesammelt und nachts zum Heizen genutzt. Architektur und Klimatechnik bilden so in Gondwanaland eine starke Verbindung.

„Mit dem Gondwanaland hat Leipzig einen echten Regenwald mitten in der Stadt“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass auch vorbeifahrende Touristen sich für einen Abstecher in das Gondwanaland entscheiden.“