Trainerwechsel beim Chemnitzer FC

Rohde, Barsikow, Demuth und nicht zuletzt Müller. Nur 4 der Trainer, die beim und mit dem Chemnitzer FC ihr Glück versuchten.

Seit Samstag haben die Himmelblauen einen neuen Trainer, Tino Vogel heißt der neue Coach. Die erste Trainingseinheit mit ihm gab es am Dienstagmorgen.

Mit einem gehörigen Elan ging es am Dienstagmorgen in die Pressekonferenz beim Chemnitzer FC. Diesen Elan versprühte vor allem er, Tino Vogel, seit Samstag der neue Trainer der Himmelblauen. Die Vereinsspitze hatte nach dem Debakel in Jena die Notbremse gezogen. Wegen der, nach eigenen Aussagen, Krise in der Mannschaft wurde der bisherige Trainer Joachim Müller beurlaubt. Vogel wusste offenbar schon länger was auf ihn zukommt, er machte sich bereits im Vorfeld ein Bild von der Mannschaft, spricht die momentanen Probleme bei den Himmelblauen offen aus.

Mannschaft bedeutet dabei Team, nicht allein spielen sondern mit den Anderen zusammen, das will Vogel erreichen. Am Dienstagmorgen gab es das erste gemeinsame Training mit dem neuen Coach. Der hat ein klares Ziel vor Augen und das bezieht sich mehr auf die A, als auf die B Note. Der 37-jährige will nahtlos an die Leistung seines Vorgängers ansetzen, das auch zusammen mit Co-Trainer Bittermann. Vogel hat langjährige Trainererfahrung in der Oberliga, war in Pößneck und zuletzt in Plauen unter Vertrag.

Er will mit der Mannschaft am Sonntag auf alle Fälle 3 Punkte auf heimischen Rasen gegen Eilenburg holen.

11 Trainer in 6 einhalb Jahren, nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches in der Oberliga. Allerdings zeugt es nicht auch gerade von Beständigkeit.
Der Wiederaufstieg in die Regionalliga ist das Ziel für die Himmelblauen, das geht aber nur in Zusammenarbeit zwischen Mannschaft, Trainer und nicht zuletzt den Sponsoren. Denn die wollen, genau wie die Fans, Tore und gute Teamleistungen sehen.

Mehr vom Chemnitzer Sport finden Sie hier und nehmen Sie auch fleißig an der Umfrage teil!