Transparenz in der Anmeldepraxis – Zukunft der BRN

Dresden – Am Montag beriet der Ortsbeirat Neustadt über den interfraktionellen Antrag der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/ Die Grünen „MEHR TRANSPARENZ IN DER ANMELDEPRAXIS FÜR DIE BUNTE REPUBLIK NEUSTADT“ (A0349/17). In diesem Jahr war es im Vorfeld der Bunten Republik Neustadt (BRN) zu einem Anmelde-Chaos gekommen, das u.a. mit sehr kurzfristigen Ablehnungen für viel Frust bei den engagierten Veranstalterinnen und Veranstaltern sorgte.

DAZU ERKLÄRT DIE NEUSTÄDTER LINKE-STADTRÄTIN JACQUELINE MUTH:

„Die Bunte Republik Neustadt soll als stadtweit größtes und traditionsreiches Stadtteilfest ihre Buntheit und Vielfalt behalten. Dazu gehört auch, dass AnwohnerInnen und Gewerbetreibende rechtzeitig und verbindlich über jeweilige Regularien informiert werden und damit planen können. Das Engagement der Stadtteil-Aktiven, welche die BRN ausrichten, sollte unterstützt und nicht ausgebremst werden. In diesem konkreten Fall heißt das: Weniger Bürokratie und mehr direkte Beteiligung.

Zukünftig soll der Ortsbeirat Neustadt ein halbes Jahr vor dem Beginn der Bunten Republik Neustadt verbindlich informiert werden, damit sich jede und jeder Interessierte an der öffentlichen Debatte beteiligen kann. Bisher betrug der Zeitraum höchstens wenige Wochen, manchmal sogar nur wenige Tage. Das ist nicht länger tragbar und erschwert die Vorbereitungen zur Bunten Republik Neustadt unnötig. Die Bunte Republik Neustadt hat eine quartier-übergreifende Bedeutung für die Dresdner Stadtgesellschaft, deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass die Attraktivität der BRN als traditionelles Stadtteilfest durch eine transparente Anmeldepraxis erhalten wird.“

Jonathan Wosch hat mit Jacqueline Muth (DIE LINKE) gesprochen und erfahren, ob der Antrag beim Ortsbeirat durchgewunken wurde und wie es mit der BRN weitergeht.