Transportforum beginnt in Leipzig

„Green and inclusive transport“ – unter diesem Schwerpunkt diskutieren Minister und Teilnehmer aus 70 Nationen in den kommenden drei Tagen beim Transportforum in Leipzig.

Die Verringerung des CO2-Ausstoßes von Transporten ist eines der Hauptthemen der Konferenz zu verkehrspolitischen Fragen.
Am Rand des Forums diskutiert die Bundesregierung über Steuervorteile und eine rückwirkend geltende Förderung von Elektroautos. Das wird nicht zuletzt auch von der Sächsischen Automobilbranche mit Spannung beobachtet.

Wie sieht Mobilität in Zukunft aus? Dass sich das bis Freitag in Sachsen entscheidet, mag durchaus zu hoch gegriffen sein. Die Bedeutung des internationalen Verkehrsgipfels in Leipzig ist dennoch nicht zu unterschätzen.
Verkehrsminister und Branchenexperten tauschen sich hier über Entwicklungen, Erfahrungen und Ansatzpunkte für die Politik aus. Besonderes Augenmerk legen die Teilnehmer und Diskutanten in diesem Jahr auf nachhaltigen Verkehr und Elektromobilität.

Große Augen machten Vertreter der internationalen Presse aber auch die Organisatoren bei der Präsentation eines Elektrofahrzeugs für die Formel E. Das Elektroauto-Rennauto kann auf bis zu 225 kn/h beschleunigen und hat eine Akkulaufzeit von ungefähr anderthalbstunden. Ganz einfach fährt sich das Auto laut Rennfahrer Daniel Abt – ganz so einfach, scheint es dann für den Generalsekretär der Konferenz doch nicht zu sein.

Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 – so lautet ein Ziel der Bundesregierung für den Verkehr der Zukunft.

Doch geht es im Rahmen der Konferenz auch um die Digitalisierung des Verkehrs. Systeme und Apps, wie beispielsweise Ally, sollen eine kluge Streckenauslastung in Nahverkehrsmitteln ermöglichen. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern Menschen können durch derartige Entwicklungen auch erheblich Zeit sparen.
Minister und Verkehrsexperten diskutieren noch bis Freitag im Leipzig Kongresszentrum über die Zukunft des internationalen Verkehrs.

Im Video sehen Sie die Statements von José Viegas, Generalsekretär IFT & Norbert Barthle (CDU), Staatssekretär Bundesverkehrsministerium.

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