Trauer nach Massenpanik bei Loveparade

Die Bilanz einer großen Party: 19 Tote und über 300 Verletzte. Ganz Deutschland fragt sich, wie es zu dem Unglück in Duisburg am Samstag kommen konnte. Die Veranstalter der Techno-Party weisen alle Schuld von sich.

Die Loveparade – ein Partyspektakel der Extraklasse sollte es werden, doch auch zwei Tage nach dem Unglück sitzt der Schock über das tragische Unglück auch bei den Leipzigern noch tief. Und immer wieder fragt man sich: Hätte der Tod von 19 junge Menschen nicht verhindert werden können?

Die Polizei in Duisburg gab bekannt, bei den Getöteten handelt es sich um 11 Frauen und 8 Männer. 11 Opfer sind aus Deutschland. Acht weitere Getötete stammen aus Australien, den Niederlanden, China, Italien, Bosnien-Herzegowina und Spanien. Die deutschen Opfer stammen nach Polizeiangaben aus Gelsenkirchen, Münster, Düsseldorf, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück.

Aktuell wird diskutiert, wann die Loveparade am Samstag hätte abgebrochen werden müssen. Auch die Größe des Party-Geländes und die Sicherheitsbestimmungen vor Ort geben Anlass zur Spekulation.