Trendgebäck: Bienenstich – die Rödertalbienen am Backofen!

Am Sonnabend fuhren die Rödertalbienen – das Oberligateam der Spielgemeinschaft Rödertal/Weinböhla einen klaren Sieg ein.

Sie besiegten den Tabellesechsten HV Chemnitz klar mit 36:24.

Damit blieben sie auch in ihrem zehnten Meisterschaftsspiel ungeschlagen und gehen mit 19:1 Punkten ins Jahr 2010.

Bäcker im Rödertal und an der Sächsischen Weinstraße sollten also beachten: Bienenstich entwickelt sich in ihrer Region immer mehr zu Trendgebäck. Sowohl in der Sporthalle des BSZ Radeberg als auch in der Nassauhalle Weinböhla versammeln sich seit September 2009 jedenfalls immer mehr Menschen, um Bienenstich zu genießen. Serviert wird er mal mit Füllung und mal mit Schuss, auf jeden Fall atemberaubend schnell – als Tempohandball der Rödertalbienen.

Dass „schnell spielen“ nicht automatisch auch „erfolgreich spielen“ bedeutet, zeigte sich allerdings auch am Sonnabend in Weinböhla wieder – bis zum 4:4 in der zehnten Spielminute hielten die Gäste die Partie offen. Fünf Minuten später führten die Bienen allerdings schon 9:5 und auch die von Gästetrainer Thomas Sandner eingeforderte Auszeit konnte sie nicht stoppen. Mit 16:9 gingen sie in die Pause – willkommene Gelegenheit für Bienen-Trainerin Egle Kalinauskaite, danach immer wieder neue Backrezepte für leckeren Bienenstich auszuprobieren, sprich die Aufstellung munter zu variieren.

So standen an an diesem Tage zehn Spielerinnen am Backofen bzw. trugen sich in die Torschützenliste ein und nach dem Abpfiff stellten sich die Trainerin und ihr Team sehr entspannt den Fragen der Presse und der Fans. 

„Die Stimmung ist fantastisch, ich bin sehr zufrieden, wie sich meine Mannschaft der Herausforderung Titelkampf stellt“, sprudelte es aus Egle Kalinauskaite heraus. „Wir haben heute gezeigt, was wir können, mehr geht bei uns aktuell nicht“, resümierte Thomas Sandner für den HV Chemnitz, wohl wissend, dass er am kommenden Sonntag mit seinem Team wieder zu den Rödertalbienen reisen muss, um ab 17 Uhr in Radeberg das Viertelfinale im sächsischen Pokalwettbewerb zu bestreiten.

Wer will es ihm verübeln, wenn er sich da deutlicher als nötig zum Außenseiter macht. „Sowohl im Rödertal als auch in Weinböhla löst das, was wir tun, eine Menge Begeisterung aus. Wir möchten uns deshalb zum Jahresausklang gern bei unseren Zuschauern bedanken und laden sie nach dem Spiel am Sonntag zu einer kleinen Fanweihnacht ein. Vielleicht findet sich im Rödertal ja sogar eine Brauerei, der unsere Werbung für die Region ein Fass Freibier wert ist“, blickte Bienen-Manager Thomas Birnstein optimistisch voraus. Bienenstich und Bier? „Egal, Hauptsache Bienenstich“, fügte er schmunzelnd an.

Die Fanweihnacht ist allerdings nicht das einzige Dankeschön an Bienenfans. Zwei Tage zuvor – am Freitag, ab 20.30 Uhr – präsentieren die Rödertalbienen im BSZ Radeberg ein Freundschaftsspiel gegen TJ Sokol Kobylisy, ein Team der zweithöchsten tschechischen Spielklasse.

Quelle: Handballclub Rödertal e.V.

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