Trotz Böttcher-Rauswurf: R.SA gewinnt neue Hörer – MDR Sachsen verliert

Leipzig - Die von vielen wütenden Fans prognostizierten Hörerverluste beim Radiosender R.SA aus Leipzig, sind trotz des Rauswurfs von Kult-Moderator Thomas Böttcher ausgeblieben. Der Sender konnte laut der am Dienstag veröffentlichten Media Analyse sogar zulegen. 

Bei R.SA in Leipzig freut sich die Radiomannschaft über durchschnittlich 6.000 Hörer mehr pro Stunde. „Was die R.SA-Mannschaft in den zurückliegenden Monaten geleistet hat, war wirklich einmalig. Auch in einer schwierigen Phase haben alle im Team die Ruhe bewahrt und ein tolles
Radioprogramm für Sachsen gemacht. Der große Dank gilt dabei wie immer all unseren treuen Hörern, die jeden Tag einschalten und uns so viel Zuspruch geben“, so R.SA Programmchef und Morgenmoderator Uwe Fischer.

 

© R.SA / Regiocast GmbH

Radio PSR und MDR Sachsen große Verlierer in Sachsen

Während bei R.SA die Freude groß ist, müssen die Kollegen von Radio PSR Hörer abgeben. In der sog. Durchschnittsstunde erreicht der Sender nun 15.000 Hörer weniger. Der Sender beschreibt den Verlust in einer Pressemitteilung als "leichte Delle". Mit 166.000 Hörer ist Radio PSR aber weiterhin der meistgehörte Privatsender in Sachsen. Ein bitterböses Erwachen gab es auch für die Kollegen von MDR Sachsen (-82.000 Hörer). 

Die weiteren Zahlen:

  • Hitradio RTL + 12.000 Hörer
  • Sachsen Funkpaket (u.a. Radio Leipzig, Dresden und Chemnitz) + 10.000 Hörer
  • Energy Sachsen + 10.000 Hörer