Trotz Corona – Kein Einknicken bei CarlundCarla

Dresden - Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen im Freistaat hart getroffen. Ein Dresdner Carsharing-Dienst setzt seinen Wachstumskurs trotzdem weiter fort und investiert 3 Millionen Euro - erstmals auch in Elektro-Autos.

Es war bisher kein leichtes Jahr für das Dresdner Startup CarlundCarla. Umsatzeinbrüche und sinkende Nachfrage machten dem Carsharing-Anbieter zu schaffen. Trotz aller Widrigkeiten hat sich das CarlundCarla-Team rund um Mitgründer Richard Vetter dazu entschlossen, den Fuhrpark um 100 neue Fahrzeuge zu erweitern. Neben dem T6 Transporter Carl sowie Carla, einem T6 Kombi 9-Sitzer, gibt es für Kunden ab sofort ein neues VW-Modell. Der Carlos vom Typ Crafter ist das größte Fahrzeug im Fuhrpark, erklärt Richard Vetter. Der Carlos wird in den kommenden Monaten in Dresden, Chemnitz, Hannover und Nürnberg getestet. 

Vor der Gläsernen Manufaktur in Dresden wurde aber nicht nur der Crafter präsentiert, sondern auch ein neuer e-Transporter. Weltweit gibt es von diesem Modell nur 100 Stück. Einer dieser Prototypen steht ab sofort im größten Elektro-Ladepark von Sachsen, vor dem Dresdner VW-Werk, den Kunden zur Verfügung. Eine Ladesäule ist dabei exklusiv für den neuen E-Transporter reserviert, erklärt Carsten Krebs, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Volkswagen Sachsen. "Das ist unser Beitrag um "CarlundCarla" beim Wachstum zu unterstützen", so Krebs weiter.

Das junge Startup wächst aber nicht nur in Sachen Fuhrpark, sondern zusätzlich auch in vier Städten in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Damit bietet der Carsharing-Dienst seine Fahrzeuge in mittlerweile 21 Städten in ganz Deutschland an. Doch das soll es bei weitem noch nicht gewesen sein, erklärt Richard Vetter. Mittelfristig soll die Marke in allen Ballungsgebieten mit mehr als 200.000 Einwohnern vertreten sein.