Trouble in Tahiti feiert große Premiere im Spiegelzelt der Oper Leipzig

Am 24. September bringt die Oper Leipzig die zweite Premiere der Spielzeit auf die Bühne im Spiegelzelt. Leonard Bernsteins Oper „Trouble in Tahiti“. +++

„Trouble in Tahiti“ – zu deutsch Ärger im Paradies – so wie es auch in den besten Ehen vorkommt, das können die Zuschauer ab dem 24. September im Spiegelzelt der Oper Leipzig erleben.

Sam und Dinah sind ein typisch amerikanisches Vorstadt-Ehepaar. Nach über zehn gemeinsamen Jahren haben sie jedoch verlernt, miteinander zu kommunizieren. Stattdessen streiten sie sich nur noch. Beide wollen sich insgeheim mit dem jeweils Anderen versöhnen, wissen aber nicht wie.

Komponiert wurde diese Oper von Leonard Bernstein im Jahr 1952. Und zu dem Inhalt hat er selbst einen ganz besonderen Bezug.

Dieser autobiografische Ansatz macht es für das Publikum sehr leicht, sich in die auf der Bühne gezeigten Situationen hineinzuversetzen.

Neben den beiden Hauptcharakteren, und deren Freunden, wird der Zuschauer noch einige sehr bekannte Figuren auf der Bühne wiederfinden. Diese treten in Form eines Jazztrios in Erscheinung.

Da „Trouble in Tahiti“ selbst eine sehr kurze Oper ist, hat man sich dafür entschieden, die zehn minütige Oper „A Hand of Bridge“ als eine Art Prolog voranzustellen. Doch das ist nicht die Einzige Besonderheit. Auch die Erfahrungen von sieben realen Paaren wurden in die Dramaturgie eingearbeitet. In welcher Form das jedoch passiert, das wird an dieser Stelle nicht verraten. Neben der Premiere am 24. September wird das Stück noch bis zum 4. Oktober im Spiegelzelt auf dem Augustusplatz zu sehen sein. Karten erhalten Sie direkt in der Oper und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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