Tschechien und Sachsen verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich der Lebensmittelsicherheit

Gemeinsam verstärkten Sachsen und Tschechien in einem neuen Pilotprojekt zur “grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Lebensmittelsicherheit“ ihre Arbeit. +++

Sachsen und Tschechien wollen in der Amtlichen Lebensmittelüberwachung zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Eine gemeinsame Konferenz in Most in Nordböhmen bildet den Auftakt eines Pilotprojektes zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Lebensmittelsicherheit.

Verbraucherschutzministerin Christine Clauß betonte heute: „Eine der Herausforderungen der Lebensmittelkontrolle in den nächsten Jahren ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, insbesondere im Dreiländereck. Mit dem nun bevorstehenden Projekt schaffen wir eine gute Grundlage für eine enge und dauerhafte Zusammenarbeit der zuständigen Behörden in den Grenzregionen“.

An der Konferenz nahmen Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, der Landesdirektionen Dresden und Chemnitz, der Landesuntersuchungsanstalt sowie von acht grenznahen Landkreisen mit ihren tschechischen Kollegen teil. Eingeladen sind auch die Vertreter der Sächsischen Berufsverbände der Lebensmittelkontrolleure, Tierärzte und Lebensmittelchemiker im Öffentlichen Dienst. 

Das mit Fördermitteln der Europäischen Union finanzierte Pilotprojekt ist auf vier Monate angelegt. Es ermöglicht insbesondere gegenseitige Behördenbesuche einschließlich gemeinsamer Kontrollen bei Lebensmittelunternehmen in der Grenzregion. 

Die Lebensmittelkette reicht von den Zulieferbetrieben der Landwirtschaft bis zum Einzelhandel. Alle Glieder dieser Kette haben Einfluss auf die Qualität und die Sicherheit der Enderzeugnisse.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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