Tschechisch-Deutsche Kulturtage eröffnet

Spejbl & Hurvinek, das Schwarze Theater Prag oder Karel Gott das verbinden sicher die meisten Dresdner mit tschechischer Kultur. Dass die aber viel bunter und vielfältiger ist, zeigen die Tschechisch-Deutschen Kulturtage, die gestern in der Dreikönigskirche eröffnet wurden.

Tschechiens Staatspräsident Vaclav Klaus persönlich gab gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz den Startschuß zum 10. Jubiläum der Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Dresden.
In den 10 Jahren ihres Bestehens haben sich die Kulturtage zum größten Festival der tschechischen Kultur außerhalb der Republik. entwickelt. Veranstalter ist neben der Stadt und dem Tschechischen Zentrum Dresden die Brücke/Most Stiftung. Die kümmert sich nicht nur um das Programm, sondern auch um die Finanzierung der Kulturtage.

Über 150 Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr. Bis zum 16. November können die Dresdner an rund 50 Orten in der gesamten Stadt Konzerte, Lesungen, Filme und Ausstellungen erleben. Doch nicht nur das heutige Tschechien präsentiert sich bei den Kulturtagen, auch die Vergangenheit unserer Nachbarrepublik steht im Mittelpunkt. 

Helmut Köser, Vorsitzender Brücke/Most Stiftung:  „Zum Beispiel die Lesung mit Jana Renee Friesova, eine Autobiographie einer tschechischen Jüdin, die in Theresienstadt interniert war“

Diese und alle weiteren Veranstaltungen finden Sie im Internet unter:  www.tschechische-kulturtage.de

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