TU Dresden duldet keine Veranstaltungen mit rechtswidrigem Inhalt auf dem Campus

Der Workshop “Blockadetraining“ wird aufgehalten. Der Rektor duldet keine Veranstaltungen mit rechtswidrigen Inhalten in den Räumlichkeiten der Technischen Universität Dresden. +++

Der Stura hat für den 7. und 8. Oktober 2011 für die Veranstaltung „Aktivierungskonferenz Dresden 2011“ Räume im Hörsaalzentrum der TUD reserviert. Nachdem bekannt wurde, dass im Rahmen dieser Veranstaltung auch ein Workshop „Blockadetraining“ stattfinden sollte, hatte der Rektor den Stura umgehend schriftlich darauf hingewiesen, dass Veranstaltungen mit rechtswidrigen Inhalten in den Räumlichkeiten der Technischen Universität Dresden nicht geduldet werden. 

Dazu fand am Donnerstag ein Gespräch statt, in welchem sich Mitglieder des Sturas und der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, darauf einigten, dass der Stura den besagten Workshop absagt. 

„Als Rektor der TU Dresden wünsche und erwarte ich von den Universitätsangehörigen soziales und gesellschaftliches Engagement. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir uns als weltoffene Universität verstehen, die ihre ausländischen Wissenschaftler und Studierenden mit offenen Armen empfängt, liegt es nahe, dass sich jeder Einzelne für Toleranz und Weltoffenheit und gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus einsetzt. Jedes Engagement muss sich aber an den gesetzlichen Bestimmungen orientieren. Gemeinsam mit dem gesamten Rektorat distanziere ich mich von allen Aktivitäten, die offenkundig rechtswidrig sind oder zu rechtswidrigem Verhalten aufrufen. Hierzu zählt u. a. das Durchbrechen von Polizeisperren, die der Gewährleistung von Sicherheit – auch und gerade des friedlichen Protests – dienen.“

Quelle: Technische Universität Dresden

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