TU Dresden entwickelt E-Bike

Dresden - Es rollt fast wie von selbst - das neue E-Bike der TU Dresden. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, das TU Dresden Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik und das Institut für Festkörpermechanik haben aber noch mehr vor, als nur ein gutes Fahrgefühl zu vermitteln. Gleich zwei aktuelle Trends werden mit der Langzeitstudie "ePredict" aufgegriffen: Zum einen alternative Mobilitätskonzepte einzurichten, zum anderen auch die Digitalisierung zu nutzen. In einer so bisher einzigartigen Verbindung, soll mit dem Projekt zuverlässige e-Mobilität durch Vorabberechnungen entstehen.

Die Mitarbeiter der Institute werden die zehn Fahrräder während der Projektlaufzeit intensiv nutzen. Der Herstellungsprozess des Fahrrads wurde maßgeblich vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden mitentwickelt.

Der Fokus lag bei der Konstruktion auf dem Rahmen und dem Gewicht des Rades. Es wurden mechanische und elektrische Komponente verbunden. Jetzt, nach der Fertigstellung, kommt die digitale Messung ins Spiel, diese soll Abnutzung und Alterung genauer unter die Lupe nehmen. Die digitale Verbindung nennt sich Digitaler Zwilling. Mit dessen Hilfe soll genau ermittelt werden wie, wo und wodurch sich das eBike am schnellsten abnutzt bzw. wie es optimiert werden kann. Jeder hat andere Ansprüche und Nutzungsmuster.

Es wartet also eine Menge Arbeit auf alle Beteiligten des Projektes "ePredict". Damit die grauen Zellen arbeiten können, müssen die Mitarbeiter aber auch ihre Muskeln einsetzten. Die Daten können nur erhoben werden, wenn die insgesamt  auch oft und unterschiedlich genutzt werden.

Das Projekt läuft insgesamt drei Jahre. Danach soll ein guter Überblick über Anforderungen an Verfügbarkeit, Überwachung und Instandhaltung der eBikes gegeben werden.